Über vier Stunden zogen sich die laut Einsatzleiter "sehr aufwendigen Löscharbeiten" hin. Foto: Theo Titz
Über vier Stunden zogen sich die laut Einsatzleiter "sehr aufwendigen Löscharbeiten" hin. Foto: Theo Titz

Über vier Stunden zogen sich die laut Einsatzleiter "sehr aufwendigen Löscharbeiten" hin. Foto: Theo Titz

Über vier Stunden zogen sich die laut Einsatzleiter "sehr aufwendigen Löscharbeiten" hin. Foto: Theo Titz

Mönchengladbach. Bis weit über Wanlo hinaus war am vergangenen Samstag die riesige Rauchwolke eines Dachstuhlbrandes zu sehen. Zahlreiche Notrufe gingen gegen 16.30 Uhr in der Leitstelle der Feuerwehr ein. Für die Einsatzkräfte gestalteten sich die Löscharbeiten an dem zweigeschossigen Mehrfamilienhaus an der Hochstraße 8 schwierig. Zum Glück waren keine Menschen in Haus, aus dessen rund 25 Meter langen Anbau im Hinterhof die Flammen schlugen. Auch in einer Wohnung in der ersten Etage brannte es.

"Das Feuer hatte sich sehr schnell über die gesamte Länge des Gebäudes im Dachstuhl ausgedehnt und drohte, auf das Vorderhaus und eine direkt anliegende Scheune überzeugreifen", berichtete der Einsatzleiter. Die insgesamt 42 Berufsfeuerwehrmänner und Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Wanlo, Wickrath und Wickrathberg bekämpften einen Teil des Brandes mit zwei Trupps im Inneren des Gebäudes.

Gleichzeitig wurde das Vorderhaus am Übergang zum in Flammen stehenden Gebäudeteil durch weitere Trupps geschützt. Über vier Stunden zogen sich die laut Einsatzleiter "sehr aufwendigen Löscharbeiten" hin. Immer wieder flackerten Glutnester in dem schwer zugänglichen Dachstuhl auf. Den Anbau selbst konnten die Feuerwehrleute nicht betreten, da eine Zwischendecke einzustürzen drohte. Deshalb wurde mit Löschschaum gearbeitet, der sich im Dachstuhl und Obergeschoss ausbreitete. Das brachte schließlich den nötigen Erfolg.

Um trotzdem mögliche Glutnester rechtzeitig zu entdecken, organisierte die Freiwillige Feuerwehr Wanlo eine Brandwache. Weil die Statik des Gebäudes nicht stabil wirkte, wurde die städtische Bauaufsicht zu Rate gezogen. Auch Mitarbeiter des GEM-Winterdienstes wurden zur Hilfe gerufen. Denn wegen der Frosttemperaturen gefror das abfließende Löschwasser schnell und verwandelte die Einsatzstelle in eine gefährliche Rutschbahn. Es wurde Salz gestreut. Die Brandursache ist bisher nicht bekannt. Die Sachverständigen der Kriminalpolizei ermitteln.

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