Jugendliche hatte behauptet, im August von fünf Männern vergewaltigt worden zu sein.

Mönchengladbach. Der spektakuläre Fall der angeblichen Vergewaltigung einer Minderjährigen durch fünf Männer im August vergangenen Jahres ist zu den Akten gelegt. Wie die Staatsanwaltschaft gestern bestätigte, sind die Ermittlungen eingestellt worden. Das Mädchen habe sich bei seinen Schilderungen in Widersprüche verstrickt. Es gebe keinen hinreichenden Tatverdacht.

Die Angaben des Mädchens ließen sich nicht belegen

Das Mädchen hatte bei der Polizei angegeben, dass es am 10. August nach Mitternacht am Europaplatz von fünf ihr unbekannten jungen Männern angesprochen worden sei. Als die Jugendliche anschließend über die Hindenburgstraße in Richtung Heinrich-Sturm-Straße, dann durch die Bahnunterführung Richtung Platz der Republik weiterging, seien ihr die Männer gefolgt. Zur Vergewaltigung sei es dann zwischen dem Berufskolleg und dem Gehweg der Güterstraße gekommen. Die Polizei fahndete sogar mit einem Phantombild nach den mutmaßlichen Tätern. Doch Hinweise gingen nicht ein.

Als sich später herausstellte, dass das Mädchen von einer weiteren Vergewaltigungstat berichtete, kamen bei den Ermittlern am Wahrheitsgehalt der Schilderungen Zweifel auf. Tatsächlich habe sich bei diesem Fall herausgestellt, dass nichts nachzuweisen war.

Auch bei der angeblichen Vergewaltigung durch fünf junge Männer hätten sich die Angaben des Mädchens nicht belegen lassen können.

Im aktuellen Fall von vor einer Woche ermittelt Polizei weiter

Die Ermittlungen nach der Vergewaltigung am vergangenen Dienstag am Platz der Republik gehen indes weiter. Die Polizei fahndet immer noch nach dem Tatverdächtigen, der eine auffallende goldene Kette trug und mit einem ausländischen Akzent spricht.

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