Mönchengladbach. Als „tragfähigen Kompromiss“ bezeichnet die Gewerkschaft Verdi das Angebot des Oberbürgermeisters Norbert Bude an die Mönchengladbacher Feuerwehrleute. Er hatte für alte Überstunden aus der Zeit von Anfang 2002 bis Ende 2006 jedem eine Summe von 8000 Euro in Aussicht gestellt.

Die Gewerkschaft und ihre Vertreter im Personalrat wollen nach eigenen Angaben „weitere lange Rechtsstreitigkeiten mit Prozessrisiko für alle beteiligten Seiten vermeiden“.

Allerdings empfehlen sie den Feuerwehrleuten, weitere Verträge über 20 Euro pro Schicht als Entgelt für 54 statt 48 Arbeitsstunden pro Woche nicht zu unterzeichnen, „um ab dem Jahr 2014 mit der Verwaltung eine langfristige Lösung zu erarbeiten“.

Wenn die jetzigen Einsatzkräfte nicht Mehrarbeit leisten, müssten für den 24-Stunden-Notdienst 29 weitere Mitarbeiter eingestellt werden. Die Stadt beruft sich aber darauf, dass sie beim Personal sparen müsse. ok

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