Beim Kinderkarnevalszug zeigen nicht nur die Mariechen Durchhaltevermögen. Und ohne Pferde geht es auch.

Wer wird denn da traurig sein – Smileys, wohin das Auge reicht.
Wer wird denn da traurig sein – Smileys, wohin das Auge reicht.

Wer wird denn da traurig sein – Smileys, wohin das Auge reicht.

Wer wird denn da traurig sein – Smileys, wohin das Auge reicht.

Venn. Kurzer Rock und dünne Uniformjacke sind für die Mariechen von der Prinzengarde der 1. Venner KG am Rosenmontag Pflicht. Doch "zwei Strumpfhosen und warme Wollstulpen" schützen einigermaßen vor der Kälte, erzählen die Mädchen.

Beim Venner Kinderkarnevalszug zeigen nicht nur die Teilnehmer, sondern auch die zahlreichen Zuschauer trotz eisiger Kälte Durchhaltewillen und gute Laune. Vier Wagen, zwei Musikkapellen und zehn Fußtruppen ziehen an diesem Tulpensonntag durch Beltinghoven, Hamern und Venn. Hunderte fantasievoll verkleideter Narren säumen die verschneiten Straßen und halten sich mit Tänzchen und "Halt Pohl!"-Rufen warm. Als hätten sie das kalte Wetter geahnt, haben sich die großen und kleinen Zugteilnehmer vom Winkelner Freundeskreis warm eingepackt. In Bären-, Tiger-, Schweine- und Hirschkostümen sind sie "Tierisch gut drauf". Das Twilight-Fieber ist auch am Venner Karneval nicht vorbeigegangen: Erklärtermaßen "ohne Pferde", dafür als schaurig-schöne Vampire sind die Mädels vom Reitverein Hamern mit dabei. "Och Höot maake Lüüt" verkündet das Kinderprinzenpaar vom Wagen der Venner Tollitäten. Thomas I. und Caroline I. bringen viel Kamelle unter das närrische Volk.

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