Ein Großbrand in einer Schreinerei und viele Brände auf Balkonen hielten die Feuerwehr auf Trab. Die Polizei musste sich mit zwei Sexualdelikten und zwölf Körperverletzungen befassen.

Am Silvesternachmittag brannte an der Alsstraße ein Teil einer Schreinerei völlig nieder.
Am Silvesternachmittag brannte an der Alsstraße ein Teil einer Schreinerei völlig nieder.

Am Silvesternachmittag brannte an der Alsstraße ein Teil einer Schreinerei völlig nieder.

Titz

Am Silvesternachmittag brannte an der Alsstraße ein Teil einer Schreinerei völlig nieder.

Am Nachmittag des Silvestertages wurde die Feuerwehr gegen 14.55 Uhr zur Alsstraße gerufen. Dort brannte ein Gebäudeteil einer Schreinerei komplett. Die starke Rauchentwicklung war in weiten Teilen des Stadtgebiets sichtbar. Die Wehr bekämpfte den Brand in dem gut 15 mal 25 Meter großen Gebäudeteil mit mehreren Rohren von allen vier Seiten und mit zwei Wasserwerfern über Drehleitern. Das Feuer konnte so schnell unter Kontrolle gebracht, die weitere Ausbreitung konnte somit verhindert werden.

Für die Feuerwehr war es eine arbeitsreiche Silvesternacht, für die Polizei war das Einsatzaufkommen erfreulicherweise „nicht wesentlich höher als an einem normalen Wochenende“ – so lässt sich der Jahreswechsel in Mönchengladbach zusammenfassen. Dabei ragen zwei angezeigte Sexualdelikte negativ heraus. So gerieten laut Polizei am Neujahrsmorgen gegen 2.15 Uhr zwei 26-jährige Männer auf der Waldhausener Straße aneinander. Hintergrund war, dass ein Fremder der 32-jährigen Freundin des einen 26-Jährigen im Vorbeigehen an das Gesäß gefasst haben soll. Der Kontrahent bestritt diesen Vorwurf.

Ein Mann begrapschte eine Frau mehrfach

Gegen 4.30 Uhr wiederum wurde eine 19-jährige Mönchengladbacherin von einem bislang unbekannten Mann sexuell bedrängt. Der Unbekannte hatte sie im Bereich Viersener-/ Kaiserstraße angesprochen und zu sexuellen Handlungen aufgefordert. Er versuchte laut Polizeibericht, die junge Frau zu küssen, und begrapschte sie mehrfach. Die Frau setzte sich erfolgreich zur Wehr, indem sie den Mann wegschubste. Der Täter ließ von ihr ab und entfernte sich. Der Unbekannte wird wie folgt beschrieben: 25 bis 30 Jahre alt, 1,70 bis 1,75 Meter groß, schmale Statur, Dreitagebart, er ist vermutlich Deutscher. Er trug eine schwarze Mütze, eine schwarze Jacke (Softshell) und eine dunkle Hose. Hinweise an die Polizei unter 02161/290.

Insgesamt verzeichnete die Polizei zwischen Silvester, 18 Uhr, und 6 Uhr am Neujahrsmorgen 147 Einsätze. Im Vergleich zu Vorjahren, als es teils schwere, sogar tödliche Unfälle oder schwere Böller-Verletzungen gegeben hatte, war es eine ruhige Nacht.

Die Feuerwehr hingegen registrierte zwischen 20 Uhr am Samstag und 7 Uhr am Sonntag mit 76 Rettungsdienst- und 20 Brandschutzeinsätzen eine Steigerung im Vergleich zum Vorjahr.Ungewöhnlich häufig kam es zu Bränden auf Balkonen. Die meisten Brände wurden vermutlich durch Feuerwerkskörper ausgelöst.

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