Beim 47. Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ zeigen junge Talente ihr Können.

Julia Richter bewies ihr Können am Violoncello.
Julia Richter bewies ihr Können am Violoncello.

Julia Richter bewies ihr Können am Violoncello.

Jörg Knappe

Julia Richter bewies ihr Können am Violoncello.

Mönchengladbach. Auf hohem Niveau werden Spiel und Leistung beim Förderprojekt "Jugend musiziert" getestet. Beim 47. Regionalwettbewerb für die Stadt Mönchengladbach und den Kreis Viersen traten am vergangenen Wochenende 255 Kinder und Jugendliche zum ersten großen Qualitätstest an, um in zwölf Kategorien ihr musikalisches Können vor Publikum und einer Fachjury zu präsentieren.

Die jungen Musiker beweisen ihr Können an vielen Instrumenten

Schlagkräftige Argumente für eine Förderung und einen Schritt in Richtung einer erfolgreichen musikalischen Karriere lieferten am Freitag im Carl-Orff-Saal der Musikschule 19 Solisten in den Kategorien Schlagzeug und Mallet-Instrumente.

Gleich zwei Instrumente brachte Wettbewerbsteilnehmerin Jill Mignon von Conta, Gastspielerin aus Düsseldorf, mit, um in rund 15 Minuten drei Werke verschiedener Stilepochen zum Besten zu geben. Sowohl am Vibraphon wie auch Marimbaphon konnte die 15-Jährige, die seit ihrem fünften Lebensjahr dem Stabspielen nachgeht, vor den kritischen Augen und Ohren der dreiköpfigen Fachjury mit ihren vier Schlegeln überzeugen und zwar so gut, dass sie wie die nach ihr folgende, ältere Simone Hentschel die zweithöchste Wertung bekommt - 24 Punkte.

Nur zwei Teilnehmerinnen traten in der Kategorie Popgesang an

Ein Erfolg mit Perspektive: Schon ab 23 Punkten ist man berechtigt für die Teilnahme am Landeswettbewerb, der vom 17. bis 21. März in Essen stattfindet.

Erweitert wurde der bisherige Instrumentalwettbewerb um die Kategorien Gesang und Musical. Im Vitussaal vom Haus Erholung gingen beim Popgesang aber nur zwei Teilnehmerinnen an den Start. Für Lea Tellmann aus Mönchengladbach war der Solo-Auftritt vor Publikum und Jury zugleich auch ihr erster großer. Die 14-Jährige, die früher im Odenkirchener Kirchenchor sang, trug drei Lieder vor, mal mit Klavierbegleitung, mal völlig unbegleitet.

Dass ihre Stimme Potenzial hat, wurde den Zuhörer spätestens mit "There you´ll be" klar und vielleicht ist sie als ausgezeichnete Interpretin ihrem gecasteten Vorbild, Popstar Leona Lewis, damit sogar einen kleinen Schritt näher gekommen.

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