Das Berufskolleg wurde mit 7,9 Millionen Euro auf den neuesten Stand gebracht.

Hans-Joachim Schmitz von der Stadt, Projektleiterin Konstanze Bock, Oberbürgermeister Norbert Bude, Schuldezernent Gert Fischer, Schulleiterin Birgit Battenstein und ihr Stellvertreter Ulrich Böckmann (v.l.) vor dem Berufskolleg.
Hans-Joachim Schmitz von der Stadt, Projektleiterin Konstanze Bock, Oberbürgermeister Norbert Bude, Schuldezernent Gert Fischer, Schulleiterin Birgit Battenstein und ihr Stellvertreter Ulrich Böckmann (v.l.) vor dem Berufskolleg.

Hans-Joachim Schmitz von der Stadt, Projektleiterin Konstanze Bock, Oberbürgermeister Norbert Bude, Schuldezernent Gert Fischer, Schulleiterin Birgit Battenstein und ihr Stellvertreter Ulrich Böckmann (v.l.) vor dem Berufskolleg.

Knappe

Hans-Joachim Schmitz von der Stadt, Projektleiterin Konstanze Bock, Oberbürgermeister Norbert Bude, Schuldezernent Gert Fischer, Schulleiterin Birgit Battenstein und ihr Stellvertreter Ulrich Böckmann (v.l.) vor dem Berufskolleg.

Mönchengladbach. Schmuck ist es geworden. Das Berufskolleg am Platz der Republik, das aus Mitteln des Konjunktur-Paketes II saniert wurde. Mit 7,9 Millionen Euro der größte Batzen der insgesamt für Mönchengladbach bereitgestellten 32,2 Millionen Euro.

1,2 Millionen Euro musste die Stadt noch aus dem laufenden Haushalt drauflegen, weil im bereits fertiggestellten Gebäudetrakt für Gestaltung bei einer Fehlbohrung die mangelnde Tragfähigkeit einer Decke zu Tage trat.

„Die Decke hat zwar 80 Jahre Schulbetrieb ausgehalten“, sagt Hans-Joachim Schmitz vom Gebäudemanagement der Stadt, „trotzdem durfte die Decke nicht mehr begangen werden.“ Weitere 92 Tonnen Stahlträger wurden in die Decke eingezogen, mit einer Gesamtlänge von 2,5 Kilometer.

Das war nicht die einzige Überraschung, die bei der Sanierung des Gebäudes aus dem Jahr 1855 offensichtlich wurde. „Die zusätzlichen Baumaßnahmen konnten wir dank guter Ausschreibungsergebnisse finanzieren“, sagt Projektleiterin Konstanze Bock. Konsequenz: Die Sanierung dauerte länger als geplant, nämlich 23 Monate, bei laufendem Schulbetrieb.

Nach der Erneuerung entspricht das Gebäude heutigen Energiestandards

Gelohnt hat sich der Aufwand alle Male. Ein Neubau hätte mindestens 14 Millionen Euro gekostet. Wesentliche Teile der Summen flossen in Maßnahmen zur Energieeinsparungen. „Das Gebäude hat einen Wintermantel bekommen“, sagt Schmitz: Fassadendämmung, Fenster, Außentüren und die Dämmung der obersten Decken.

Hier werden 2600 Schüler von 100 Lehrern unterrichtet. Damit ist es die größte Schule der Stadt. Das Gebäude von 1855 wurde zunächst als Tuchfabrik genutzt, 1927 wurde es zur Schule umfunktioniert, Wände und Decken wurden eingezogen.

Bock hat ein Sparpotenzial von 50 Prozent errechnet, was den Haushalt jährlich um 30 000 Euro entlasten würde. Die CO2 Einsparung beträgt mehr als die Hälfte. Alle Fenster verfügen über Jalousien. Sie werden automatisch heruntergelassen, wenn die Außentemperatur steigt. „Dann heizt sich das Gebäude am Wochenende nicht auf“, sagt Schulleiterin Birgit Battenstein.

Sie freut sich auch über die neuen Sanitäranlagen. Die alten stammten von 1927. „Da gab es mal neue Toilettendeckel, aber davon wurden die Rohrbrüche nicht weniger“, sagt Battenstein. Heute kann man die Toiletten ohne Naserümpfen betreten.

„Sie haben jetzt auch eine Entlüftungsanlage“, bestätigt Bock. Insgesamt merkt Battenstein schon jetzt, dass sich die Sanierung mit der sorgfältigen Farbgestaltung der Wände positiv auf die Stimmung der Schüler niederschlägt. „Wir haben kaum Schmierereien mehr an den Wänden“, sagt sie.

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