Mönchengladbach. Seit September wird vor dem Düsseldorfer Landgericht der Prozess um den Einsatz neu aufgerollt, der „TV-Polizist“ Michael Frehn (42) fast das Leben gekostet hätte. Ein 20-jähriger Odenkirchener hatte den Beamten so heftig vor den Kopf getreten, dass er schwerste Verletzungen erlitt.

Der Täter war zunächst wegen versuchten Mordes zu einer Haftstrafe von sieben Jahren und acht Monaten verurteilt worden. Die Entscheidung war aber vom Bundesgerichtshof aufgehoben worden. Darum war der 20-Jährige diesmal nur noch wegen versuchten Totschlags angeklagt worden.

Gestern forderte die Staatsanwaltschaft eine Jugendstrafe von sechs Jahren und sechs Monaten für den jungen Mann. Das Urteil steht aber noch aus. Es soll möglicherweise am 25. Januar verkündet werden. si

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