Bei einer Vortour erfuhren die Stadtführer, wo es in diesem Jahr hingeht.

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Für die Stadtführer ging es am Samstag auf Stadtführung. Sie lernten dabei auch die neue Station Trabrennbahn kennen, wo am 31. Januar die ersten Rennen des Jahres laufen.

Für die Stadtführer ging es am Samstag auf Stadtführung. Sie lernten dabei auch die neue Station Trabrennbahn kennen, wo am 31. Januar die ersten Rennen des Jahres laufen.

Für die Stadtführer ging es am Samstag auf Stadtführung. Sie lernten dabei auch die neue Station Trabrennbahn kennen, wo am 31. Januar die ersten Rennen des Jahres laufen.

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Für die Stadtführer ging es am Samstag auf Stadtführung. Sie lernten dabei auch die neue Station Trabrennbahn kennen, wo am 31. Januar die ersten Rennen des Jahres laufen.

Mönchengladbach. Das meiste kennen sie schon. Doch die 15 Stadtführer, die sich zur ersten gemeinsamen Tour im neuen Jahr getroffen haben, hören aufmerksam zu, was Fritz Wurm ihnen zu erzählen hat, als der Bus zur Rundfahrt über die Viersener Straße rollt. "Hier sind noch einige der Jugendstilhäuser erhalten", sagt er. Die Blicke wandern auf die schön restaurierten Gebäude gegenüber vom Wasserturm.

Dass sie sich für ihre Heimatstadt interessieren und sie lieben, haben die Zuhörer bei einem Auswahlverfahren bewiesen, bevor sie als Stadtführer in Dienst genommen und ausführlich auf den Job vorbereitet wurden. Unter 200 Bewerbern wurden sie ausgewählt und hören nun von Wurm diverse Anekdoten.

"Solche Geschichten sind wichtig", sagt er, und alle nicken zustimmend. "Wir machen Infotainment", sagt eine Kollegin. "Alles andere kommt nicht an." Als besonderen Stopp haben Wurm und Hans Peter Steffens diesmal das alte Kloster in Neuwerk gewählt, das eng mit der Geschichte der Stadt und des Krankenhauses verwoben ist. "Hier in der Kirche sind manchmal Trauungen, dann umfahren wir die", schränkt Steffens allerdings ein. "Genau wie heute Borussia. Da wird ja gespielt."

Besonders interessant wird es bei der Trabrennbahn, die bislang nicht von den Touren angefahren wurde. "Sie ist die älteste Deutschlands", berichtet Steffens. 1893 ging sie in Betrieb. Der erste Vorsitzende des Trabrennvereins, Werner Pietsch, schließt auf und führt die Gruppe in die Lounge, von der aus alle einen guten Blick über die Anlage haben. Er beantwortet geduldig alle Fragen zum Trabrennsport, der Finanzierung des Vereins oder der Frequenz der Rennen. Und sogar die Wettzettel erläutert Pietsch noch.

Es dauert eine halbe Stunde, bis alle so viel Wissen eingesaugt haben, dass sie sich für Fragen ihrer Tour-Teilnehmer gerüstet fühlen. "Es sind immer andere Fragen, andere Menschen", sagt Sylvia Bradtmöller. "Das ist das Schöne. Es ist so abwechslungsreich."

Die Stadtführungen werden über die MGMG organisiert. Karten gibt es beim Reisebüro Haupts, Neusser Straße 317, oder First Reisebüro, Bismarckstraße 23-27. Es gibt fünf Rundfahrten mit dem Bus, zwei mit dem Rad, zwei mit dem Planwagen, 14 Stadtrundgänge. Neu sind: "Komm mit Kunst gucken", "Auf den Spuren des Gladbachs", "Rund um den Gladbach". boe

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