Die Gladbacher Innenstadt soll ab 21. November weihnachtlich erstrahlen, die Rheydter City sechs Tage später. Ärger gibt es wieder einmal wegen der Kosten.

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Auch dieses Jahr gesichert: die Beleuchtung an der Rheydter Hauptstraße (l.) und der Weihnachtsmarkt am ehemaligen Theater in Gladbach.

Auch dieses Jahr gesichert: die Beleuchtung an der Rheydter Hauptstraße (l.) und der Weihnachtsmarkt am ehemaligen Theater in Gladbach.

Auch dieses Jahr gesichert: die Beleuchtung an der Rheydter Hauptstraße (l.) und der Weihnachtsmarkt am ehemaligen Theater in Gladbach.

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Auch dieses Jahr gesichert: die Beleuchtung an der Rheydter Hauptstraße (l.) und der Weihnachtsmarkt am ehemaligen Theater in Gladbach.

Mönchengladbach. In der ganzen Stadt - in Gladbach wie in Rheydt - laufen die Vorbereitungen auf die vorweihnachtliche (Einkaufs-)Zeit auf Hochtouren. "Jut", antwortet Horst Römgens trocken auf die Frage, wie die Lage hinsichtlich Weihnachtsmarkt und Beleuchtung aussieht.

"Die Trittbrettfahrer freuen sich."

Horst Römgens, Gladbacher Citymanagement, über mangelnde Beteiligung an den Kosten.

Als "Highlight" in diesem Jahr nennt der Vorsitzende des Mönchengladbacher Citymanagements die Beleuchtung des ehemaligen Stadttheaters mit etwa 1000 LED-Birnen. Die Anschaffungskosten werden mit rund 7000 Euro beziffert.

Und auch ein wenig Pariser Flair verspricht der Organisator: Auf der Hindenburgstraße zwischen C&A und Altem Markt sollen "Schneekristalle wie auf der Champs-Élysées" funkeln. Geschätzte Kosten für den Betrieb des gesamten Lichter-Schmucks: noch einmal bis zu 7000 Euro.

Doch Horst Römgens äußert nicht nur Freude über das, was das Citymanagement Mönchengladbach erreicht hat, sondern auch Ärger über das, was wieder einmal nicht gelungen ist: "Wir versuchen zwar, alle Anlieger der Hindenburgstraße zu belasten - etwa 300 mit je 100 Euro." Man käme aber nicht auf die 30.000 Euro, die rein rechnerisch zu erwarten wären, sondern erfahrungsgemäß nur auf bis zu 5000 Euro.

"Die Trittbrettfahrer freuen sich", sagt Römgens über die mangelnde Beteiligung an den Kosten. Aber Mönchengladbach könne es sich nicht leisten, nicht zu beleuchten. Zwischen Kaufhof und Theater soll es über 100 Lichter-Bäume geben, zwischen Bismarckstraße und Bahnhof allerdings nur je zwei Exemplare an "Eingang" und "Ausgang". Los geht’s - mit Beginn des Weihnachtsmarkts (siehe Info-Kasten) - am Samstag, 21. November.

Der Rheydter Weihnachtsmarkt vor Karstadt (Veranstalter ist Sven Tusch) beginnt am 21. November. Das Citymanagement-Programm und die Beleuchtung starten am 27. November.

Auch der Gladbacher Markt am ehemaligen Theater, den Horst Römgens seit mehr als 20 Jahren ausrichtet, geht am 21. November los. Die Fläche der Eisbahn wird am kommenden Montag eingefroren. Auch das Weihnachtsdorf vor der Hauptpfarrkirche (21. November) wird es wieder geben, sagt dessen Organisator Bruno Dreßen.

Auch Römgens’ Kollege vom Rheydter Citymanagement gibt zu, dass die Kluft zwischen zu tragenden Kosten und Beteiligung groß ist: "Wir peilen 30 Prozent für die Gesamtbeleuchtung an", sagt Vorsitzender Peter Felten. Immerhin wollen seinen Angaben zufolge deutlich mehr als die Hälfte der Anlieger im Bereich Friedrich-Ebert-, Haupt-, Stresemann-, Harmonie- und Marktstraße in finanzieller Form mitmachen.

Über 10000 Euro für zusätzliche Beleuchtung

Die Rheydter Verantwortlichen freuen sich vor allem darüber, dass dieses Jahr erstmals die Bäume an der Harmonie- und Marktstraße geschmückt werden. Mit über 10.000 Euro macht diese Neuerung den größten Batzen der Gesamtkosten aus. Diese liegen laut Felten bei ungefähr 180.00 Euro. In Rheydt gehen die Lichter, kurz vor Adventsbeginn, am Freitag, 27. November, an.

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