Patricia Jessen ist Quartiersmanagerin für die Südstadt.

Beim Südstadtsommer konnten Gäste unter anderem Tänze und Gesänge verschiedener Kulturen erleben. Archiv
Beim Südstadtsommer konnten Gäste unter anderem Tänze und Gesänge verschiedener Kulturen erleben. Archiv

Beim Südstadtsommer konnten Gäste unter anderem Tänze und Gesänge verschiedener Kulturen erleben. Archiv

Busch

Beim Südstadtsommer konnten Gäste unter anderem Tänze und Gesänge verschiedener Kulturen erleben. Archiv

Viersen. In der Viersener Südstadt hat sich in den vergangenen Jahren viel getan – und das soll auch weiterhin so bleiben. Das Viersener Südstadtbüro spielt dabei als Dreh- und Angelpunkt eine wichtige Rolle. Dort treffen sich die verschiedenen Arbeitskreise – angefangen vom Südstadt-Sommer über Integration und Verkehr bis hin zum Unternehmertreff.

Multifunktionalität soll weiterhin bestehen

Diese Multifunktionalität soll aufrecht erhalten werden, wobei es, wie gehabt, einen Ansprech- und Koordinierungspartner geben soll. Nachdem der Vertrag mit der Diakonie ausgelaufen war und es zuerst so schien, als gäbe es keine Fortsetzung bei der Betreibung des Büros, steht jetzt eine Quartiersmanagerin in den Startlöchern: Patricia Jessen. Die studierte Islamwissenschaftlerin hat vor einigen Jahren zusammen mit ihrem Mann in Duisburg das Institut für interdisziplinäre Beratung und interkulturelle Seminare, kurz Ibis genannt, ins Leben gerufen. Von dort unterstützen sie und ihre Mitarbeiter Quartiersmanagements in ganz NRW und koordinieren zudem bundesweit Integrationsprojekte.

Nun ist mit dem 1. Juni Viersen dazu gekommen. „Ich bin in Viersen aufgewachsen und lebe heute auch wieder in der Kreisstadt. Daher freut es mich besonders, dass ich der Stadt, die mir viel gegeben hat, nun durch meine Arbeit als Quartiersmanagerin etwas zurückgeben kann“, sagt Jessen.

Die Stelle war von der Stadt Viersen neu ausgeschrieben worden, nachdem klar war, dass das Projekt „Soziale Stadt“ eine Verlängerung bis Ende 2015 erhalten hatte. Allerdings nur mit einer halben Stelle, statt wie bislang mit einer vollen Stelle. „Zudem läuft aktuell ein Antrag bei der Bezirksregierung für den Zeitraum von 2016 bis 2019“, sagt Walter Jenniches von der Stadt.

Jessen arbeitet sich derzeit ein und zeigt sich positiv überrascht, was alles schon in der Südstadt läuft. „Es ist phantastisch, wie selbstständig viele Gruppen bereits arbeiten. Ich möchte die Akteure vor Ort weiter stärken und zudem neue Anregungen mit ins Spiel bringen“, so die 37-Jährige. Sie könnte sich für dieses Jahr auch ein erneutes Treffen der Sozialkonferenz in der Südstadt vorstellen. Aktuell sieht es jetzt erst einmal so aus, dass das Südstadtbüro an der Großen Bruchstraße montags, mittwochs und donnerstags von 9 bis 12 Uhr geöffnet ist und Jessen oder jemand vom Ibis-Institutes vor Ort sein werden. tre

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