Zu angeblichen Pflegefehlern und einer Strafanzeige hat der Verband sich am Donnerstag geäußert.

Mönchengladbach. Behauptungen von Angehörigen, dass es nicht nur in einem Heim in Giesenkirchen, sondern auch in einem Zentrum der Caritas in Holt schwere Pflegefehler gegeben haben soll, haben die Verantwortlichen Donnerstag von sich gewiesen.

"Wir wollen schnell und zügig reagieren, wenn es dazu Anlass gibt, wie im Zusammenhang mit den Vorfällen in Giesenkirchen, aber in Holt ist das nicht der Fall."

Angesichts der Vorwürfe, der Zustand eines 85-Jährigen habe sich in Holt verschlechtert und das sei die Schuld der Mitarbeiter, habe man die Dokumentationen des Personals über alle pflegerischen Schritte geprüft. Sie sei "lückenlos", den Mitarbeitern seien keine Fehler unterlaufen, so der Verband in einer dreiseitigen Stellungnahme.

Aus den ärztlichen Unterlagen sei zu erkennen, dass der Mann dauerhaft an den Rollstuhl gebunden war, bevor er zehn Tage Gast in Holt war. Insofern müsse man der Behauptung widersprechen, er habe dort die Mobilität verloren. Das gelte auch für den Vorwurf, der 85-Jährige sei beinahe aufgrund der Behandlung in Holt gestorben.

Darüber, dass es eine Strafanzeige gegen die Caritas geben soll, habe man von der Staatsanwaltschaft bisher keine Informationen. Sollte dies der Fall sein, wolle man die Ermittlungen aber "rückhaltlos unterstützen". Die komplette Stellungnahmen auf:

www.caritas-mg.net

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