Seit Samstag hat die Messe mit 250 Ausstellern geöffnet.

Frühjahrsausstellung
Die Hauptschüler aus Dohr an ihrem Taschenstand.

Die Hauptschüler aus Dohr an ihrem Taschenstand.

Knappe

Die Hauptschüler aus Dohr an ihrem Taschenstand.

Mönchengladbach. Die 22. Frühjahrsausstellung hat am Samstag ihre Pforten für die Besucher geöffnet. Insgesamt 250 Aussteller aus sechs Nationen nutzen die Gelegenheit, die Mönchengladbacher auf ihre Produkte und Dienstleistungen aufmerksam zu machen

Zum ersten Mal mit dabei ist FBS, ein Meerbuscher Unternehmen, das sich den Freiluftaktivitäten verschrieben hat. Neben Sonnenschutzsystemen bieten sie Grills an. Aber nicht irgendwelche: Das Spektrum reicht vom kleinen Kugelgrill bis zur luxuriösen Outdoorküche aus Edelstahl zum Preis von sagenhaften 14 000 Euro.

Auch einen australischen Smoker haben die Aussteller dabei. Der Rauch zieht dabei aus der Brennkammer durch den Grill und dann durch den Schornstein hinaus. „Wenn man zum Beispiel das Holz von alten Weinfässern verfeuert, gibt das ein tolles Aroma“, erklärt Frank Vilhjalmsson.

Im Vergleich zur Outdoorküche ist der Smoker aus schwarzem Metall mit 2700 Euro sogar recht günstig. Ob sich so etwas in Mönchengladbach verkauft, „probieren wir gerade aus“, meint Vilhjalmsson.

Hauptschüler verkaufen Taschen für Frühstück und Café

Ihres Erfolgs gewiss sind sich die Schüler der Gemeinschaftshauptschule Dohr. Sie bieten wieder die aus Tischsets mit originellen Motiven gefertigten Einkaufstaschen an. „Unsere Schüler stellen die Taschen in AGs und in der Mittagspause her“, erzählt Dorothee Evecek, Lehrerin an der GHS Dohr. „Bei der letzten Frühjahrsausstellung haben wir 500 Taschen verkauft.“ Mit dem Erlös finanziert die Schule kostenloses Frühstück für die Schüler, eine Fahrradwerkstatt oder ein Schülercafé.

Die Ausstellung auf dem Messegelände im Nordpark öffnet bis 24. März tägl. von 10 bis 18 Uhr.

Auch die Stadt Mönchengladbach ist mit einem großen Stand vertreten. Die Beratungsstellen nutzen die Chance, auf ihr Angebot aufmerksam zu machen. Die Beratungsstelle Essstörungen beim Gesundheitsamt weist verstärkt auf die Problematik der Essstörungen bei jungen Männern hin, die Fitnessstudios besuchen.

„15 Prozent der Fitnessbegeisterten sind suchtgefährdet“, stellt Waltraud Bergtholdt von der Beratungsstelle fest. „Sie wollen unter allen Umständen ihren Traumkörper erreichen und setzen dazu auch auf gefährdenden Substanzen.“

Die Vielfalt der Aussteller macht die Frühjahrsausstellung aus: Das ganze Spektrum vom Bauen und Wohnen über Freizeit und Mode bis hin zu Motor und Sport ist vertreten.

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