Er soll an verschiedenen Orten eingesetzt werden.

Er soll an verschiedenen Orten eingesetzt werden.
So sieht der Container aus, wenn er „ausgeklappt“ ist.

So sieht der Container aus, wenn er „ausgeklappt“ ist.

Stadt

So sieht der Container aus, wenn er „ausgeklappt“ ist.

Die Stadt plant die Anschaffung eines Spielplatz-Containers. Dabei handelt es sich um frühere Seefracht-Container, die so ausgebaut und umgebaut wurden, dass sie flexibel an verschiedenen Standorten einsetzbar sind. In Mönchengladbach soll der Container dort stehen, wo ein Spielplatz saniert werden soll, aber dafür erst auf Fördermittel gewartet werden muss.

Übergangslösung für sanierungsbedürftige Spielstätten

Sozialdezernentin Dörte Schall sieht darin eine sehr gute Möglichkeit für eine Übergangslösung. „Bei unserem städtischem Haushalt ist die Sanierung von Spielplätzen allein aus eigenen finanziellen Mitteln einfach nicht möglich. Wo wir Fördermittel dafür erhalten können, da beantragen wir sie auch so schnell wie möglich. Doch diese Prozesse dauern halt öfters länger als auch wir das gerne hätten. Deswegen ist so ein Spielplatz-Container wirklich eine optimale Zwischenlösung und eine Bereicherung.“

Ein erster Standort ist auch schon ausgeguckt: Zunächst soll der Container auf dem Spielplatz Endepohlstraße (Theaterpark Rheydt) aufgestellt werden. Der zentral gelegene aber auch sanierungsbedürftige Spielplatz soll mit Hilfe von Fördermitteln aus dem Bereich Soziale Stadt Rheydt erfolgen. Mit einem Zuwendungsbescheid könne aber frühestens in der zweiten Jahreshälfte 2018 gerechnet werden. Als zweiter Standort ist der Spielplatz am Geroweiher angedacht.

Das Prinzip des Spielplatz-Containers ähnelt dabei dem des Zwischenlösungs-Gastronomiebetrieb an der Bleichwiese: Der Spielplatz-Container beinhaltet verschiedene Spielelemente. Er kann aufgeklappt werden und bis zu seinem Abtransport festgestellt werden. Unter anderem soll er die Möglichkeit fürs Rutschen und zum Klettern bieten. Auch sicherheitstechnische Elemente sind dabei berücksichtigt. Die Kosten für den Container belaufen sich auf rund 34 000 Euro. Über die Anschaffung wird am Donnerstag, 16. Februar, der Rat der Stadt Mönchengladbach entscheiden. Red

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