Drei gewaltige Explosionen gab es in diesem Jahr in der Stadt. Zweimal detonierten Zigarettenautomaten, einmal eine Telefonzelle.

Drei gewaltige Explosionen gab es in diesem Jahr in der Stadt. Zweimal detonierten Zigarettenautomaten, einmal eine Telefonzelle.
Zwei der drei Fälle: Im Westend wurde eine Telefonzelle gesprengt, in Holt ein Zigarettenautomat. Archiv

Zwei der drei Fälle: Im Westend wurde eine Telefonzelle gesprengt, in Holt ein Zigarettenautomat. Archiv

Zwei der drei Fälle: Im Westend wurde eine Telefonzelle gesprengt, in Holt ein Zigarettenautomat. Archiv

Titz, Bild 1 von 2

Zwei der drei Fälle: Im Westend wurde eine Telefonzelle gesprengt, in Holt ein Zigarettenautomat. Archiv

Mönchengladbach. Welchen Sprengstoff haben Unbekannte am Neujahrstag in der Telefonzelle im Westend gezündet? Diese Frage ist immer noch nicht geklärt. Die Analyse des LKA steht noch aus. Aber eines ist sicher: Die Explosion war gewaltig, zerfetzte nicht nur die Telefonzelle, sondern beschädigte auch Gebäude und einen Verteilerkasten, so dass etliche Haushalte stundenlang keinen Strom hatten. Dass es ein Polenböller gewesen sein könnte, dran glaubt niemand, der die Schrottteile am Tatort sah.

Auch die Detonation in der Nacht zum Sonntag war so gewaltig, dass sie noch in großer Entfernung zu hören war. An der Josef-Drauschke-Straße zerbarst ein Zigarettenautomat samt Inhalt komplett. Ähnlich sah es wohl bei einem Zigarettenautomaten an der Broicher Straße in Rheindahlen aus, der Anfang des Jahres gesprengt wurde.

In einem Fall hat die Polizei drei Tatverdächtige festgenommen

Drei gewaltige Explosionen gab es in diesem Jahr in der Stadt. Zweimal detonierten Zigarettenautomaten, einmal eine Telefonzelle.
Zwei der drei Fälle: Im Westend wurde eine Telefonzelle gesprengt, in Holt ein Zigarettenautomat. Archiv

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Zwei der drei Fälle: Im Westend wurde eine Telefonzelle gesprengt, in Holt ein Zigarettenautomat. Archiv

Ob die Taten einen Zusammenhang haben, prüft die Polizei. Nach der Sprengung des Automaten an Josef-Drauschke-Straße konnte die Polizei drei Tatverdächtige festnehmen. Es handelt sich um zwei Männer im Alter von 20 und 34 Jahren sowie eine 21-jährige Frau. Alle stammen aus Mönchengladbach. Der 34-Jährige wurde einem Richter vorgeführt, der für ihn die Untersuchungshaft anordnete.

Das Trio soll den Automaten aus „Bereicherungsabsicht“ gesprengt haben. Sprich: In der Vernehmung bei der Polizei gab zumindest einer zu, dass er an die Waren und das Geld im Automaten wollte. Doch daraus wurde nichts. Die Explosion war wuchtig, so dass auch der begehrte Inhalt des Automaten zerstört wurde.

Die beiden jüngeren Tatverdächtigen sind mittlerweile wieder auf freiem Fuß, weil keine Haftgründe vorlagen, so die Polizei. Gegen die beiden wird aber ebenso weiterhin ermittelt wie gegen den Mann in Untersuchungshaft. Der Tatvorwurf lautet: Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion in Verbindung mit einem versuchten schweren Diebstahl.

Bislang gebe es keine Hinweise auf Verbindungen zu den anderen beiden Sprengungen, sagte gestern Polizeisprecher Jürgen Lützen. Sicher ist hingegen: Die Explosion am Zigarettenautomaten war ähnlich heftig wie die an der Telefonzelle.

Nicht nur in Gladbach gab es jüngst rätselhafte Explosionen

Nicht nur in Mönchengladbach gab es rätselhafte, heftige Detonationen. Auch in Naumburg an der Saale explodierte zu Beginn des Jahres ein Sprengsatz, der Häuser zum Teil erheblich beschädigte. Fensterscheiben gingen zu Bruch, Putz bröckelte. Auch dort sicherte das LKA Spuren. Und wie bei der gesprengten Telefonzelle in Mönchengladbach tappen auch die Polizisten in Naumburg noch im Dunkeln, was Täter und Motiv angeht.

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