Der TV 1848 und die Alltagsausbrecher ließen Familien in Teams gegeneinander antreten.

Nass von unten und oben: Judith (links, 14) und Gabriela (13) machten beim Paddeln im Stehen mit.
Nass von unten und oben: Judith (links, 14) und Gabriela (13) machten beim Paddeln im Stehen mit.

Nass von unten und oben: Judith (links, 14) und Gabriela (13) machten beim Paddeln im Stehen mit.

Jörg Knappe

Nass von unten und oben: Judith (links, 14) und Gabriela (13) machten beim Paddeln im Stehen mit.

Mönchengladbach. Sportlicher Spaß trotz dicker Tropfen: Bei der zweiten Auflage des Alltagsausbrecher-Familienfests auf der Platzanlage des TV 1848 hat es der Wettergott zwischendurch nicht immer gut mit den kleinen und großen Teilnehmern des Spiele-Spektakels gemeint.

Rund 250 Kinder und ihre Eltern kamen am Wochenende auf das Gelände an der Bökelstraße. Beim Paddeln im Stehen, auf der Piratenbrücke am Schwimmbecken oder beim Chaos-Spiel, bei dem ein achtstelliger Code gesucht und ohne Stift und Papier behalten werden musste, maßen sie ihre Kräfte.

Der Turnverein präsentierte Turnen, Boule, Judo und Handball

„Wir hätten Platz gehabt für etwa 1.000 Teilnehmer“, sagt Organisator Lars Thierling. Trotzdem: Weil diesmal etliche Sponsoren mit im Boot waren, fiel das Familienfest einige Nummern größer aus als bei der Premiere 2010, als nur etwa 100 Besucher verbucht wurden.

Viele seien aber wegen des Regens schnell nach Hause gegangen, berichtete Thierling. Als ehrenamtlicher Trainer des Handball-Nachwuchses ist er schon lange beim TV 1848 engagiert und das Bindeglied zu den Alltagsausbrechern, die froh sind, das weitläufige Areal nutzen zu können für ihre Aktivitäten.

Dabei hofften die TVler, neue Mitglieder für sich gewinnen zu können. Turnen, Boule, Judo und Handball waren die Sportarten, die bei der großen Feier vorgestellt wurden – Mitmachen erlaubt. „Wir möchten, dass die Gäste den Verein und die Anlage kennenlernen“, betonte Thierling.

Die Alltagsausbrecher, ein Netzwerk von Leuten für gemeinsame Unternehmungen, der TV 1848 und die Kindersportschule Mönchengladbach haben das Familienfest zum zweiten Mal gemeinsam organisiert.

Die Alltagsausbrecher haben zum Ziel, dass die Leute ihren inneren Schweinehund überwinden und selbst aktiv werden.

Die Familien bildeten Teams mit maximal sechs Mitgliedern. Dabei waren auch dichterische Fähigkeiten gefragt. Fünf verschiedene Begriffe wurden vorgegeben, die in einem Gedicht vorkommen sollten. Familie Waerder schnitt hierbei am besten ab. Außerdem schrieben die Mädchen und Jungen fantasievolle Schatzsucher-Geschichten, die bald auf der Homepage des Mönchengladbacher Blue-Star-Verlags veröffentlicht werden. Verlagschefin Kirstin Grabowski war beeindruckt von der Kreativität der Kids.

Mit einem lustigen Entenrennen wurde das Alltagsausbrecher-Familienfest beendet. Die Mädchen und Jungen freuten sich über Teilnehmerurkunden und viele kleine Überraschungen, die die Sponsoren zur Verfügung gestellt hatten. DG

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