Anmeldungen: In einer Sondersitzung sollen die Beschlüsse dazu gefasst werden.

Der SPD-Politiker Ulrich Elsen zeigt, was er will: Mehr Gesamtschulplätze.
Der SPD-Politiker Ulrich Elsen zeigt, was er will: Mehr Gesamtschulplätze.

Der SPD-Politiker Ulrich Elsen zeigt, was er will: Mehr Gesamtschulplätze.

Der SPD-Politiker Ulrich Elsen zeigt, was er will: Mehr Gesamtschulplätze.

Mönchengladbach. Die SPD hat eine Sondersitzung des Schul-/Bildungsausschusses für den 18. Februar beantragt. Tagesordnungspunkt sollen die erneut hohen Anmeldezahlen, die von den fünf Gesamtschulen nach Abschluss des Anmeldeverfahrens erfragt worden sind, sein: 1092 Eltern haben ihre Kinder für das Schuljahr 2009/10 zu einer Gesamtschule angemeldet. Da voraussichtlich 608 Schüler angenommen werden können, müssen rund 500 Kinder eine andere Schulform wählen.

Die Sozialdemokraten halten angesichts dieser Fakten ihre Forderung nach der 6. Gesamtschule zwar aufrecht, diese aber zurzeit nicht für politisch durchführbar: "Wir haben daher nach einem praktikablen Weg gesucht, um die Zahl der Abweisungen zu reduzieren", sagt Schulausschuss-Vorsitzender Ulrich Elsen.

Die SPD will "im bestehenden System Kapazitäten erweitern", sagt Elsen. An den Gesamtschulen Espenstraße und Volksgarten sowie eventuell in Mülfort sollen zusätzliche Klassen angeboten werden. Für die Espenstraße wären dafür Räume der Katholischen Grundschule Am Schmölderpark frei.

Mehr Platz für weitere 100 Kinder

Räume des Berufskollegs Volksgarten (Alleestraße) könnten von den zusätzlichen Klassen an der Gesamtschule Volksgarten genutzt werden. Auf diesem Weg sei es möglich, ohne Eingriffe in die Struktur mindestens drei Zusatzklassen mit knapp 100 Kindern zu schaffen, betont Elsen.

Die SPD fordert die Verwaltung auf, nach der Sitzung der Koordinierungsgruppe Gesamtschule am Donnerstag keine Absage an betroffene Schüler zu senden, die endgültige Aufnahme an den weiterführenden Schulen bis Mitte März zu verschieben.

Vermutlich haben sich auch fürs kommende Schuljahr weniger als 100 Eltern dafür entschieden, ihr Kind auf eine Hauptschule zu schicken. Keine Schule habe genügend Neuzugänge, um Eingangsklassen zu bilden. Die Zahlen belegten auch: Seit die Schulzeit an Gymnasien verkürzt wurde, wollen mehr Gladbacher ihr Kind auch mit Gymnasialempfehlung zur Gesamtschule schicken.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer