Konjunktur-Programm: Knapp 15 Millionen Euro stehen noch zur Verfügung. Die SPD hat sie schon ausgegeben.

Mönchengladbach. Die SPD befasste sich mit Teil 2 des Konjunkturprogramms. Hier stehen von den insgesamt 32,2 Millionen Euro, die Gladbach erhält, noch knapp 15 Millionen zur Verfügung. Im Ergebnis setzt die SPD die Schwerpunkte Bildung, Kinder und Sport.

Dabei werde der Rahmen der zur Verfügung stehenden Restmittel von zehn Millionen Euro im Bereich Bildung und gut 4,4 Millionen Euro im Bereich Infrastruktur eingehalten.

Bei "Bildung" wollen die Genossen das Schulzentrum Neuwerk und das Hugo-Junkers-Gymnasium als erste Priorität sehen. In Neuwerk seien dringende Arbeiten an Dach und Fach nötig. Im "Hugo-Junkers" müssten naturwissenschaftliche Klassenräume saniert werden.

Die Grundsanierung der Stadt-Zentralbibliothek Blücherstraße möchte die SPD-Fraktion ebenfalls aus dem Bildungstopf finanzieren.

Zur Förderung der Jugend-/Breitensport-Arbeit schlägt die Fraktion zusätzliche Sportanlagen vor, die mit Kunstrasenspielfeldern ausgestattet werden müssten: Puffkohlen, Beller Mühle, Lürrip und Schlachthofstraße. "Zugleich ist im Grenzlandstadion eine neue Kunststofflaufbahn zu bauen", sagt SPD-Sprecher Lothar Beine.

Dringlich sei die Erneuerung der vier Abenteuerspielplätze. Bei Lärmschutz an Straßen und bei der Erneuerung der Straßenbeleuchtung wollen die Sozialdemokraten weniger Geld ausgeben.

Im Juni entscheidet der Stadtrat, was tatsächlich mit den Millionen aus Paket zwei geschieht.

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