Über die Auferstehung eines Ex-Personalratsvorsitzenden.

Mönchengladbach. Eine Personalie beschäftigt einige Stadtrats-Politiker und wohl auch Sparkassen-Mitarbeiter. Und sie lässt die Gladbacher SPD nicht gerade gut aussehen. Die hat nämlich einen der ihren in den Verwaltungsrat des Bankhauses gehoben, der sich vor Jahren keineswegs mit Ruhm bekleckerte.

Damals distanzierte sich der Sparkassen-Vorstand um Manfred Verleysdonk von dem Personalratsvorsitzenden. Der habe seinerzeit Gehaltsvorstellungen geäußert, die Verleysdonk nicht mittragen konnte und wollte. Auch das böse Wort "Erpressung" machte die Runde.

Der Personalratschef mit SPD-Parteibuch trat daraufhin zurück und arbeitete als normaler Sparkassen-Mitarbeiter weiter.

Politiker von FDP und Bündnis-Grünen, Mitglied der neuen Ampel-Mehrheit aus SPD und besagten zwei, haben diesen Vorgang nicht vergessen, sagen aber offiziell und öffentlich nichts dazu. Das sei Sache der SPD. Parteichef Hermann-Josef Krichel-Mäurer kann bzw. will sich nicht zu Details äußern. Er sagt aber: "Es gibt immer mal Knatsch, wenn es um Personalentscheidungen geht."

Besagter Ex-Personalrat war von Beschäftigten bei der Wahl der Mitarbeiter-Kandidaten für den einflussreichen Verwaltungsrat der Sparkasse nur auf einem der hinteren Plätze gelandet.

Der jetzige Bank-Vorstand äußert sich ebenfalls nicht zu der Personalie. ba.-

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