Zum Auftakt der sechsten Sommermusik auf Schloss Rheydt kamen viele Besucher.

„Genesis – Ray Wilson and the Berlin Symphony Ensemble“ eröffneten die diesjährige Sommermusik auf Schloss Rheydt. Das Konzert vor märchenhafter Kulisse war ausverkauft. Fotos (2): Jörg Knappe
„Genesis – Ray Wilson and the Berlin Symphony Ensemble“ eröffneten die diesjährige Sommermusik auf Schloss Rheydt. Das Konzert vor märchenhafter Kulisse war ausverkauft. Fotos (2): Jörg Knappe

„Genesis – Ray Wilson and the Berlin Symphony Ensemble“ eröffneten die diesjährige Sommermusik auf Schloss Rheydt. Das Konzert vor märchenhafter Kulisse war ausverkauft. Fotos (2): Jörg Knappe

„Genesis – Ray Wilson and the Berlin Symphony Ensemble“ eröffneten die diesjährige Sommermusik auf Schloss Rheydt. Das Konzert vor märchenhafter Kulisse war ausverkauft. Fotos (2): Jörg Knappe

Knappe,Jörg (knap), Bild 1 von 2

„Genesis – Ray Wilson and the Berlin Symphony Ensemble“ eröffneten die diesjährige Sommermusik auf Schloss Rheydt. Das Konzert vor märchenhafter Kulisse war ausverkauft. Fotos (2): Jörg Knappe

Mönchengladbach. Das erste Mal, dass das Auftaktkonzert für die Sommermusik ausverkauft ist. Das sagt Veranstalter Günter vom Dorp bei der Begrüßung der Gäste im ausverkauften Innenhof des Rheydter Schlosses. Dort wurde zum sechsten Mal die Bühne aufgebaut, um hochkarätige Künstler unterschiedlicher Musikrichtungen auftreten zu lassen. Auch mit „Genesis – Ray Wilson and the Berlin Symphony Ensemble“ ist ihm das wieder gelungen. „Und dann spielt in diesem Jahr auch das Wetter mit“, freut er sich und erinnert an Konzerte und Ballettabende, die bei lausigen acht Grad und strömendem Regen über die Bühne gingen.

Diesmal war jedoch alles perfekt. Die Genesis Fans waren zufrieden, auch wenn von der 1967 gegründeten Gruppe niemand mehr mit dabei ist. Aber Ray Wilson und die Truppe boten viele der Hits aus den erfolgreichen Alben der Band mit Peter Gabriel und Phil Collins als Sänger – und nur wenig aus „Calling all Stations“, das 1997 herauskam, nachdem er Collins in der Rolle des Lead-Sängers beerbt hatte und das nur mäßig erfolgreich war. „Jesus He Knows Me“ gehörte dazu, „No Son of Mine“, „Think Twice“, bei dem bereits alle mitsingen, „Another Day in Paradise“, „Carpet Crawlers“ aus dem Jahr 1976 – immerhin 36 Jahre alt. „You remember it“ (zu Deutsch: Ihr erinnert Euch) fragt der 43-Jährige Schotte ironisch ins Publikum und ergänzt gut gelaunt: „Me too“ (Ich mich auch).

Wilson: „Ihr habt tolle Stimmen! Geschult im Fußballstadion?“

Verständlich, dass die Band ihn 1996 nach dem Abschied von Phil Collins mit ins Boot holten. Seine Stimme passt gut zu den Genesis-Songs. „Feel it in the Air tonight“ singt er in einer Version allein zur akustischen Gitarre – alle singen mit, soweit sie textsicher sind, was der Schotte ironisch spiegelt: „Ihr habt tolle Stimmen! Geschult im Fußballstadion?“ Und alle sind begeistert.

Das „Berlin Symphonic Ensemble“ übernimmt mit drei Violinen, einem Cello und einem Flügel die an die Klassik angelehnten Teile des typischen Genesis-Sounds, mit denen sie sich von anderen 70er Jahre Bands abhoben. Die Stimmung ist prächtig, wenig Angenehmeres ist vorstellbar für einen solchen Abend: Im Schlosshof, der sonst um diese Uhrzeit geschlossen ist, die Dämmerung zu erleben, die Gelegenheit hier zu essen, zu trinken, sich mit Freunden zu treffen und Musik zu genießen. Erst um 23.15 Uhr ist Schluss.

www.sommermusik-mg.de

22. August im Arkadenhof, Swing mit Mitch Winehouse, 23. August Pe Werner, 24. August Fun & Friends und das Jugendsinfonieorchester der Stadt, 25. August. Klassik Open Air „Paris – mon amour“ mit den Niederrheinischen Sinfoniker und Solisten des Theaters Krefeld-Mönchengladbach.
Beginn der Konzerte ist jeweils 20.30 Uhr, Einlass 18.30 Uhr.

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