Die NVV errichtet am Wasserwerk eine moderne Anlage. Der Strom geht in das öffentliche Netz.

Die Module der äußerst beweglichen Anlage am Wasserwerk in Helenabrunn.
Die Module der äußerst beweglichen Anlage am Wasserwerk in Helenabrunn.

Die Module der äußerst beweglichen Anlage am Wasserwerk in Helenabrunn.

Horst Siemes

Die Module der äußerst beweglichen Anlage am Wasserwerk in Helenabrunn.

Mönchengladbach. Ziel ist, das Licht der Sonne besser zu nutzen und so mehr Energie gewinnen zu können: Seit März ist auf dem Gelände des Wasserwerks Helenabrunn eine Solaranlage der NVV installiert, die im Bereich der Solarstromerzeugung eine Neuheit ist. Das Besondere: Durch eine computergeleitete Steuerung erkennt die Photovoltaikanlage den hellsten Punkt am Himmel und dreht ihre Modulfläche in diese Richtung.

Die 35 Quadratmeter große Fläche besteht aus 30 Modulen. Sie bewegt sich in Ost-West-Richtung und kann an dem fünf Meter hohen Mast sowohl gekippt als auch gedreht werden: "Auf diese Weise passt sie sich Sonne und Licht zu jeder Jahreszeit und Wetterlage an", sagt Thomas Hentsch, Geschäftsführer von Solarkonstrukt.

Bei Sturm stellt sich die Modulfläche automatisch waagerecht, um dem Wind weniger Angriffsfläche zu bieten, erklärt Hentsch. Die Firma hat die Solaranlage konzipiert, gebaut und in Betrieb genommen. "Bisher gibt es diese Konstruktion in unserer Region ausschließlich als Bodenanlage. Durch Installation auf einem Gebäude kann das Sonnenlicht besser ,gefangen’ werden."

Mit der Photovoltaikanlage könne "bei gleicher Fläche und Sonneneinstrahlung bis zu 40 Prozent mehr Energie gewonnen werden als bei anderen Modellen", sagt Rainer Braun (NVV). Der Gleichstrom wird von einem Wechseltrichter in Wechselstrom umgewandelt und ins öffentliche Stromnetz gespeist. Zu Spitzenzeiten beträgt die Leistung 5,4 Kilowatt.

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