In der Silvesternacht kam es zu Bränden und Streitereien.

Bilanz
Nach einem Wohnungsbrand an der Humboldtstraße mussten neun Bewohner mit Rauchvergiftungen ins Krankenhaus gebracht werden.

Nach einem Wohnungsbrand an der Humboldtstraße mussten neun Bewohner mit Rauchvergiftungen ins Krankenhaus gebracht werden.

Nach einem Wohnungsbrand an der Humboldtstraße mussten neun Bewohner mit Rauchvergiftungen ins Krankenhaus gebracht werden.

Mönchengladbach. Ein arbeitsintensives Wochenende hatten die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei rund um das Silvester-Wochenende.

Besonders für die Feuerwehr gab es viel zu tun. So wurde sie in der Nacht von Donnerstag auf Freitag zu einem Wohnungsbrand an der Humboldtstraße gerufen. Anwohner hatten Rauch und Feuer aus einem viergeschossigen Wohn- und Geschäftshaus gemeldet. Als die Feuerwehr eintraf, hatten die Flammen aus der Wohnung im 1. Obergeschoss schon auf die Holztreppe des Altbaus übergegriffen. Die Hausbewohner standen an den Fenstern. Drei Bewohner wurden über die Drehleiter in Sicherheit gebracht.

Sieben weitere konnten gerettet werden, nachdem der Brand auf der Treppe gelöscht worden war. Neun Bewohner kamen mit Rauchvergiftungen ins Krankenhaus. Das Haus ist nicht mehr bewohnbar. Warum der Brand ausbrach, ist noch unklar.

Zu insgesamt vier Kleinbränden und einem Verkehrsunfall wurde die Feuerwehr am Silvestertag gerufen. In der Nacht kam es zu 56 Rettungsdienst- und sieben Brandschutzeinsätzen. Oft ging es dabei um zu hohen Alkoholkonsum und unsachgemäßen Umgang mit Feuerwerkskörpern.

Die Bewohner eines Bauernhofs kamen mit dem Schreck davon

Am Neujahrsmorgen stürzte an der Hochstraße in Wanlo aufgrund der hohen Schneelast eine Scheune ein, die zu einem alten Bauernhof gehört. Die Anwohner, die sich im benachbarten Wohnhaus befanden, mussten das Gebäude verlassen, sie kamen mit dem Schrecken davon. Da das Gebäude einsturzgefährdet ist, wurden ein Teil der Straße und die umliegenden Gärten gesperrt.

Aus polizeilicher Sicht verlief der Jahreswechsel „ruhig“. Mit 270 Einsätzen gab es nicht mehr zu tun als im letzten Jahr. Oft ging es um Streitigkeiten, körperliche Auseinandersetzungen und Ruhestörungen. Auch die Autofahrer verhielten sich größtenteils vorbildlich. Nur einem Fahrer musste Blut abgenommen werden – der Führerschein wurde sichergestellt. maka

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