Nach dem Loveparade-Unglück fordert die Bezirksregierung einen Sicherheitsplan für den Veilchendienstagszug.

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Spaß ist wichtig, aber die Sicherheit steht beim „Zoch“ an erster Stelle.

Spaß ist wichtig, aber die Sicherheit steht beim „Zoch“ an erster Stelle.

Spaß ist wichtig, aber die Sicherheit steht beim „Zoch“ an erster Stelle.

Mönchengladbach. Der Veilchendienstagszug wird in diesem Jahr einen etwas anderen Weg nehmen. Er wird nicht, wie sonst üblich, dort, wo sonst der „Affenfelsen“ im Kreisverkehr prangte, vom Bellstieg in die Hindenburgstraße abknicken.

Der „Affenfelsen“ ist mittlerweile abgebaut, der Kreisverkehr wird zur Kreuzung umgestaltet, alles ist eine Baustelle. Und das ist auch der Grund für den Umweg, den der VDZ am 8. März über den Parkplatz Bellstieg zur Eickener und dann zur Hindenburgstraße nehmen wird.

Das wird aber voraussichtlich die einzige Änderung für den närrischen Lindwurm in diesem Jahr sein. Denn ein angesichts des Loveparade-Unglücks von der Bezirksregierung gefordertes Sicherheitskonzept wird nach Einschätzung der Mönchengladbacher Organisatoren keine Konsequenzen für den Ablauf haben.

Ab 5000 Teilnehmern muss es ein Sicherheitskonzept geben

Für Veranstaltungen ab 5000 Teilnehmern und Besuchern fordert Düsseldorf Sicherheitskonzepte. Keine Frage, dass der Veilchendienstagszug mit 4500 Teilnehmern und zuletzt 350 000 Besuchern dazu zählt.

Das Konzept zu erstellen ist nach Einschätzung von Organisator Elmar Eßer von der städtischen Marketinggesellschaft und Hans Georg Krull vom Ordnungsamt „überhaupt kein Problem“. Alles, was die BR fordere, habe man „immer schon gemacht“, sagt Eßer.

Auch was die Sicherheit angehe, sei man seit Jahren „federführend“, so Krull, „viele Städte haben nach Gladbach geschaut, wie man das macht“. Der Unterschied sei diesmal lediglich, dass man die üblichen Wege, Abläufe und Maßnahmen für die Bezirksregierung „förmlich“ darstellen müsse.

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