Längere Zeit fiel der folgenschwere Sturz gar nicht auf. Auch die anfänglichen Hilferufe des Rentners blieben ungehört. Seine Ehefrau findet ihn zwei Stunden später.

Mönchengladbach. Mit schweren Kopfverletzungen ist am Montag um 14 Uhr ein 78-Jähriger ins Maria Hilf-Krankenhaus gebracht worden. Lebensgefahr bestehe wohl nicht, sagt ein Polizeisprecher.

Der ältere Herr wollte an der Richard-Wagner-Straße das Vordach des Hauses reinigen und Blätter sowie kleines Geäst entfernen. Dabei sei er vom Dach in einen Kellerschacht gefallen. Er zog sich mehrere Prellungen sowie stark blutende Kopfverletzungen zu.

Längere Zeit fiel der folgenschwere Sturz gar nicht auf. Auch die anfänglichen Hilferufe des Rentners blieben ungehört. Als die Ehefrau ihren Mann vermisste, suchte sie nach ihm - und entdeckte den Schwerverletzten im Schacht.

Die Frau alarmierte sofort die Feuerwehr. Die rückte mit einem Notarzt und einer Rettungswagenbesatzung an. Vor Ort wurde das Opfer vom Notarzt versorgt und für den Transport zum Krankenhaus vorbereitet.

Die Polizei ermittelt, sie schließt aber ein fremdes Verschulden aus, sagt ein Polizeisprecher.

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