Sie will keine Kita-Beiträge und die 6. Gesamtschule. OB Norbert Bude sagt: „Wählen gehen.“

OB Norbert Bude am Rande des Parteitages. Er hielt eine leidenschaftliche Rede: „Unsere Chancen stehen nicht schlecht.“
OB Norbert Bude am Rande des Parteitages. Er hielt eine leidenschaftliche Rede: „Unsere Chancen stehen nicht schlecht.“

OB Norbert Bude am Rande des Parteitages. Er hielt eine leidenschaftliche Rede: „Unsere Chancen stehen nicht schlecht.“

OB Norbert Bude am Rande des Parteitages. Er hielt eine leidenschaftliche Rede: „Unsere Chancen stehen nicht schlecht.“

Mönchengladbach. Mit viel Rot auf Wahlplakaten wie "Bude-Wahl" und noch mehr Selbstbewusstsein verabschiede die SPD am Abend in der Rheydter Stadthalle ihr Partei-Programm. Zwei Jahre lang wurden die pragmatischen Inhalte diskutiert, jetzt gelte es sie umzusetzen.

Für den Landtagsabgeordneten Hans-Willi Körfges, der das Kommunalwahl-Programm "Mit den Menschen, gemeinsam für MG" leidenschaftlich vorstellte, ist der Leitfaden "ein Regierungsprogramm für die nächsten fünf Jahre". Denn man werde mit einem OB Norbert Bude die nächste Stadtratsmehrheit stellen, sind sich Körfges wie Parteichef Hermann-Josef Krichel-Mäurer sicher.

In ihrem Zielpapier bekennen sich die Genossen zu einer "sozialen Stadt", sie wollen u.a. ein Forum für die Jugend, das an kommunalpolitischen Entscheidungen mitwirkt, einen Seniorenbeirat einrichten und keine Elternbeiträge mehr für den Kita-Besuch.

Die Bekämpfung der Kinderarmut ist ebenso ein großes Thema wie Gebührensenkungen, mehr Transparenz z.B. bei städtischen Grundstücksgeschäften, die Frauenförderung, die 6. Gesamtschule, Förderung der Wirtschaft bzw. der beiden Zentren Stadtmitte/Rheydt.

Fraktionschef Lothar Beine sagte deutlich, dass die SPD direkt nach der Wahl die Anträge für die sechste Gesamtschule stellen werde. Sie sei überfällig.

Körfges sagte, das SPD-Programm sei eine Einladung an alle Gladbacher, aktiv mitzumachen. Denn, betont Krichel-Mäurer, es werde Zeit für eine neue Politik-Kultur - weg mit der Hinterzimmer-Politik der CDU.

Deren OB-Kandidat Norbert Post sei angesichts der Betrugsaffäre in der CDU-Parteigeschäftsstelle nicht in der Lage, den kleinen Laden sauber zu halten. Da dürfe Post nicht Chef der Stadtverwaltung werden.

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