Mönchengladbach. In der Nacht zu Mittwoch wurde ein 35-jähriger Mönchengladbacher beim Zünden eines Feuerwerks auf der Nordstraße von einem Audi angefahren und schwer verletzt - die WZ berichtete. Der Unfallfahrer flüchtete danach, ohne sich um den Verletzten zu kümmern. Die Polizei hat jetzt das Unfallfahrzeug gefunden. Ein 34-Jähriger steht unter Tatverdacht.

Hinweise aus der Bevölkerung führten die Ermittler am Donnerstag zu einem älteren roten Audi A 3 mit einem frischen Unfallschaden auf der Seminarstraße. Der Audi hat einen frischen Schaden im Bereich der vorderen Stoßstange, des Scheinwerfers und der Motorhaube. Außerdem fanden die Ermittler Blut am Fahrzeug.

Auch die an der Unfallstelle sichergestellten Fahrzeugteile passen laut Polizei zu dem Audi, bei dem es sich nach Meinung der Unfallfahnder eindeutig um das Unfallfahrzeug handelt. Der Wagen wurde zur weiteren kriminaltechnischen Untersuchung sichergestellt.

Der Tatverdacht, den Unfallwagen gefahren zu haben, richtet sich nicht gegen die 81-jährige Fahrzeughalterin, sondern gegen ihren 34-jährigen Enkel. Dieser bestreitet eine Beteiligung am Unfall. Die Ermittlungen dauern an.

Das 35-jährige Unfallopfer wurde zunächst auf der Intensivstation behandelt, befindet sich aber mittlerweile in einem stabileren Zustand und wird weiterhin stationär behandelt.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer