Die Polizei evakuierte Konstantinplatz und Rathaus. Nach einer Stunde gab es Entwarnung.

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Mönchengladbach. Auf der Polizeiwache im Rathaus Giesenkirchen hat am Montagmorgen ein Schrotthändler eine vermeintliche, mehrere Kilogramm schwere Weltkriegsgranate abgegeben. Wie der Mann den Polizisten erklärte, hatte ihm jemand bei seiner Tour durch den Stadtteil die Granate ohne sein Wissen auf die Ladefläche seines Lkw gelegt.

Wie Augenzeugen berichten, handelte es sich bei dem abgegebenen Gegenstand um ein etwas größeres Metallrohr. Da die davon ausgehende Gefährlichkeit nicht abzuschätzen war, ließ die Polizei das Rathaus aus Sicherheitsgründen evakuieren.

Städtische Mitarbeiter mussten ihre Büros räumen

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Fünf städtische Mitarbeiter mussten ihre Büros verlassen. Der Konstantinplatz wurde mit Flatterband abgesperrt und durfte von Passanten nicht mehr betreten werden.

Im Rathaus Giesenkirchen befindet sich neben der Polizeiwache auch der Bürgerservice, das Büro der Bezirksvertretung sowie Büros von Jugendamtsmitarbeitern.

Kampfmittelräumdienst war in der Nähe

Um 10 Uhr hatte der Schrotthändler die Granate abgegeben, um 11 Uhr konnte bereits Entwarnung gegeben werden. Der alarmierte Kampfmittelräumdienst befand sich glücklicherweise in der Nähe und war schnell vor Ort.

Nach Angaben der Fachleute handelt es sich bei der vermeintlichen Granate lediglich um das explosionsunfähige Projektil einer ehemals panzerbrechenden Granate. Das Projektil wurde entsorgt, und die Absperrung und Evakuierung konnten aufgehoben werden.

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