Der Vorsteher sieht Sparen auch als Chance.

Reinhold Schiffers mit den Jecken der KG Wenkbülle.
Reinhold Schiffers mit den Jecken der KG Wenkbülle.

Reinhold Schiffers mit den Jecken der KG Wenkbülle.

Jörg Knappe

Reinhold Schiffers mit den Jecken der KG Wenkbülle.

Mönchengladbach. Der Rahmen war der Jahreszeit entsprechend karnevalistisch: Der Neujahrsempfang des Bezirks Nord fand im großen Zelt der Karnevalsgesellschaft Wenkbülle statt – allerdings jenseits des Franziskushauses, also auf Viersener Gebiet.

Bezirksvorsteher Reinhold Schiffers lobte das hohe Engagement in seinem Bezirk und nannte viele Beispiele. „Alle arbeiten an dem Gefühl: ‘Hier kann man gut leben´“, sagt Schiffers und zählt auf: drei „ein bisschen verrückte“ Frauen aus Hardt, die den Nikolaus-Markt wieder ins Leben rufen, die Initiative Gründerzeitviertel, die ihr Quartier „herausputzt“, die Sportler, die ehrenamtlich Sportplätze in Ordnung halten.

An der Waldhausener Straße soll ein Bistro entstehen

Die Altstadt-Initiative, die lange durchgehalten hat und nun endlich Bewegung sieht: Die Umgestaltung, die das untere Ende der Waldhausener Straße zwischen Haus Casper und Grünewald verändern soll. Dort soll ein Bistro entstehen, das von einem Integrationsverein betrieben wird. „Gehen Sie hin, Sie werden die Ecke bald nicht wiedererkennen“, wirbt Schiffers für die Altstadt.

Und auch die anstehende Umgestaltung des Friedrichplatzes steht auf der Positivliste des Bezirksvorstehers, der schließlich auch auf das leidige Thema Geld zu sprechen kommt: „Wenn Sparen nur heißt, den Gürtel enger zu schnallen, dann passt mir das nicht.“ Wenn es aber heiße, zu sehen, wie man mit wenig Geld etwas Vernünftiges machen kann, dann ist das richtig gut.“

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