Ein Musiker hatte angeblich eine Waffe dabei. Dies stellte sich aber als Fehlalarm heraus.

Ein Musiker hatte angeblich eine Waffe dabei. Dies stellte sich aber als Fehlalarm heraus.
Den Zug bewachten nicht nur uniformierte Polizisten.

Den Zug bewachten nicht nur uniformierte Polizisten.

Ilgner

Den Zug bewachten nicht nur uniformierte Polizisten.

Die Terrorgefahr und die Ereignisse in der Silvesternacht haben auch in Mönchengladbach dafür gesorgt, dass die Polizei über Karneval ihre Präsenz massiv erhöhte. Dafür kam auch Verstärkung von Hundertschaften aus anderen Behörden zum Veilchendienstagszug. „Wir wollen auch für unvorhersehbare Lagen gerüstet sein“, sagte Reinhard Lenzen-Fehrenbacher, Leiter des Gesamteinsatzes, nach der Einsatzbesprechung im Polizeipräsidium.

74 Platzverweise und ein Angriff mit einem Messer

Dabei hatte es vor dem Start des Veilchendienstagszuges eine echte Schrecksekunde gegeben. Es gab einen Hinweis auf ein Mitglied einer Musikkapelle, das namentlich benannt wurde und angeblich eine Waffe bei sich habe. Durch diese Meldung verzögerte sich der Zugbeginn. Eine Waffe wurde bei dem Mann nicht gefunden. „Da ging es wohl um einen Familienstreit“, sagte Polizeisprecher Willy Theveßen.

Einen betrunkenen randalierenden Mann nahm die Polizei wegen Widerstand in Gewahrsam. Eine Anzeige wurde wegen Beamtenbeleidigung geschrieben. Ein Mann fuchtelte am Zugrand mit einem Messer herum. Gegen ihn wird nun wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt.

Gestern zog die Polizei noch einmal Bilanz zu den Einsätzen an den Karnevalstagen. Diese fällt insgesamt positiv aus, auch weil doppelt so viele Kräfte im Einsatz gewesen seien wie üblich. Allerdings wurde bei diversen Veranstaltungen eine aggressive Grundstimmung unter zumeist jungen alkoholisierten Männern festgestellt.

Die Einsatzkräfte sprachen in der Zeit von Donnerstagmorgen bis Mittwochmorgen 74 Platzverweise aus. Davon wurden 44 Personen vorübergehend in Gewahrsam genommen. Im gesamten Stadtgebiet kam es zu in besagtem Zeitraum zu 24 Körperverletzungsdelikten sowie drei Widerstandshandlungen gegen Polizeikräfte.

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