Gestern erfolgte der erste Spatenstich. Arbeiten dauern bis 2018.

Gestern erfolgte der erste Spatenstich. Arbeiten dauern bis 2018.
Der erste Spatenstich mit (v.l.) Dr. Gregor Bonin, OB Hans Wilhelm Reiners, Investor Piet J.J. van Pol, Architekt Dr. Burkhard Schrammen und Karl-Peter Arnolds von Nesseler Grünzig.

Der erste Spatenstich mit (v.l.) Dr. Gregor Bonin, OB Hans Wilhelm Reiners, Investor Piet J.J. van Pol, Architekt Dr. Burkhard Schrammen und Karl-Peter Arnolds von Nesseler Grünzig.

Ilgner

Der erste Spatenstich mit (v.l.) Dr. Gregor Bonin, OB Hans Wilhelm Reiners, Investor Piet J.J. van Pol, Architekt Dr. Burkhard Schrammen und Karl-Peter Arnolds von Nesseler Grünzig.

Auf dem rund 15 000 Quadratmeter großen Gelände wirken die beiden weißen Pagodenzelte etwas einsam. Innen treffen sich die für das Projekt Roermonder Höfe wichtigen Menschen: Investor Piet J.J. van Pol, der einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag in die Anlage steckt, begrüßt leutselig seine Gäste. Dieser regnerische Tag Ende Mai wird Ende 2017/Anfang 2018 eine Randnotiz sein – aber eine äußerst wichtige. Gestern war erster Spatenstich für die Roermonder Höfe.

Es gibt bereits mehr als 60 Anfragen für die Wohnungen

„Die Stadt wird stolz auf dieses Projekt sein“, sagt van Pol. Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners spricht von einem Riesenschritt und Architekt Burkhard Schrammen erwähnt die Signalwirkung, die von diesem Vorhaben ausgeht: „Hier in Mönchengladbach wird seit 30 Jahren wieder das erste große Wohnungsbauprojekt realisiert.“ Er zollt Investor van Pol großes Lob, weil er den Glauben an dieses Projekt nicht verloren hat, obwohl seit den ersten Gesprächen bis zum Baustart rund fünf Jahre ins Land gegangen sind.

Auch wenn der Rohbau voraussichtlich erst im September startet, weil dann die Erdarbeiten beendet sind, kann sich Norbert Bienen nicht über mangelnde Nachfrage beklagen. Seine Immobiliengesellschaft ist mit der Vermietung beauftragt, und bereits jetzt melden sich Interessenten für die Wohnungen. „Mehr als 60 haben bei uns schon nachgehört, ohne dass wir bislang Werbung für das Projekt gemacht haben“, sagte Bienen gestern. Das Wohnungsangebot reicht von der kompakten 2-Zimmer-Wohnung bis zum großzügigen Penthouse mit Blick auf den Abteiberg.

Die Fakten zum Projekt: Auf dem Gelände des ehemaligen Zentralbades – 2001 abgebrannt, 2003 abgerissen – entstehen in sieben vier- bis siebengeschossigen Einzelgebäuden 130 Mietwohnungen und 7350 Quadratmeter Gewerbefläche, davon 6300 Quadratmeter für Büros. Auf dem Gelände zwischen Lüpertzender Straße, Fliethstraße und dem Verbindungsweg An der Flieschermühle wird ein städtischer Kindergarten eingerichtet.

Die Bürogebäude finden sich entlang der stark befahrenen Fliethstraße und sorgen somit für einen Riegel zu den Mietwohnungen. Eine ähnliche Struktur findet sich an der Lüpertzender Straße. Es gibt acht Höfe mit hoher Aufenthaltsqualität sowie einen öffentlichen, mit Bäumen gesäumten Spazierweg.

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