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Das Landeskriminalamt und ein Brandsachverständiger unterstützen die Mönchengladbacher Polizei bei den Ermittlungen. Die Schule an der Brucknerallee bleibt auch am Dienstag geschlossen.

Das Landeskriminalamt und ein Brandsachverständiger unterstützen die Mönchengladbacher Polizei bei den Ermittlungen. Die Schule an der Brucknerallee bleibt auch am Dienstag geschlossen.

Jörg Knappe

Das Landeskriminalamt und ein Brandsachverständiger unterstützen die Mönchengladbacher Polizei bei den Ermittlungen. Die Schule an der Brucknerallee bleibt auch am Dienstag geschlossen.

Mönchengladbach. Brandstifter haben das nächtliche Feuer im Rheydter Hugo Junkers Gymnasium gelegt. Dies berichtet die Polizei. Nach ersten Ermittlungen ist gleich an drei Stellen Feuer ausgebrochen: Im Büro des Schulleiters, im Chemieraum und im Verwaltungstrakt. Der Schaden geht in die Hunderttausende.

Wie der oder die Täter in die Schule gelangt sind, konnten die Ermittler am Nachmittag noch nicht sagen. Fest steht aber, dass die Unbekannten drei Laptops entwendeten und Schriftzüge im Treppenhaus hinterließen: "Donnerstag oder Freitag stirbt jemand." Außerdem wurde eine Softair-Pistole, die kürzlich einem Schüler abgenommen worden war und in einem Schrank lagerte, auf dem Schreibtisch des Rektors abgelegt.

Das Landeskriminalamt und ein Brandsachverständiger unterstützen die Mönchengladbacher Polizei bei den Ermittlungen. Die Schule an der Brucknerallee bleibt auch am Dienstag geschlossen.

Die Feuerwehr war in der Nacht zu Montag kurz nach Mitternacht alarmiert worden. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drangen Flammen und Rauch aus einem Bürobereich in der ersten Etage der Schule direkt über dem Haupteingang.

Von einer Drehleiter aus und von einem im Gebäude befindlichen Trupp mit Atemschutz wurde der Brand bekämpft. Als die Flammen gelöscht waren, musste das ganze Schulgebäude mit Hilfe eines Hochleistungslüfters vom Rauch befreit werden. Der Einsatzleiter Thorsten Gornik sprach von umfangreichen Arbeiten.