Erhoffte Landesmittel für den Umbau werden nicht fließen.

Vielleicht bleibt der Siegerentwurf von Planorama zur Umgestaltung des Marktplatzes nur eine Vision. Die erhofften Landesmittel gibt es nicht.
Vielleicht bleibt der Siegerentwurf von Planorama zur Umgestaltung des Marktplatzes nur eine Vision. Die erhofften Landesmittel gibt es nicht.

Vielleicht bleibt der Siegerentwurf von Planorama zur Umgestaltung des Marktplatzes nur eine Vision. Die erhofften Landesmittel gibt es nicht.

Planorama

Vielleicht bleibt der Siegerentwurf von Planorama zur Umgestaltung des Marktplatzes nur eine Vision. Die erhofften Landesmittel gibt es nicht.

Mönchengladbach. Überrascht wurde die Bezirksvertretung Süd von der Mitteilung, dass keine Mittel aus dem Landesprogramm Stadtumbau West für den Rheydter Marktplatz zur Verfügung stehen. Jürgen Beckmann, Leiter des Fachbereichs Stadtentwicklung und Planung, musste den Mitgliedern der BV mitteilen, dass die Landesmittel, - auf die Verwaltung und Politik in Mönchengladbach für die Erneuerung der Rheydter Innenstadt gesetzt hatten - nicht fließen werden. Trotzdem hofft er, die Pläne umsetzen zu können.

Das Förderprogramm des Landes ist schon fünffach überzeichnet

Die Verantwortlichen waren sich bisher relativ sicher gewesen, aus dem Programm Geld zu erhalten, aber das Förderprogramm ist bereits fünffach überzeichnet. Das Land habe nun vorgeschlagen, dass sich Gladbach um Mittel eines anderen Topfs bewerben solle, sagte Beckmann.

Aus dem Fördertopf Soziale Stadt könnten Mittel bereitgestellt werden. In den nächsten drei Monaten müssen nun Maßnahmen skizziert werden, die die Förderkriterien erfüllen. Die Stadt hat einen Arbeitskreis gebildet, der die notwendigen Schritte einleiten soll. Beckmann sieht es positiv: "Wenn es klappt, wird die Förderquote nicht 80 Prozent wie beim Stadtumbau, sondern 90 Prozent umfassen."

Verständnislos reagierte die BV quer durch die Fraktionen auf den Stillstand beim Umbau des Rheydter Rings und den geplanten Kanalbauarbeiten im Bereich Dohler und Römerstraße.

In beiden Fällen verteuern sich die Baumaßnahmen und die Kämmerei hat ihre Zustimmung noch nicht erteilt. Der Straßenbau Dohler Straße soll 85000 Euro mehr kosten, der Umbau des Rheydter Ringes gar 235 000 Euro. Es sei weitere Signaltechnik erforderlich, die bisher nicht geplant gewesen sei, erklärt Hans-Günter Petry, Leiter des Fachbereichs Ingenieurbüro und Baubetrieb.

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