Der Idee des Trägers, den Wirtschafts- und Verwaltungsbereich in Rheydt und Süchteln zusammenzulegen, wurde zugestimmt. Hunderte Mitarbeiter sind in Sorge.

Die Mitarbeiter der Rheinischen Kliniken in Rheydt sorgen sich um ihre Jobs.
Die Mitarbeiter der Rheinischen Kliniken in Rheydt sorgen sich um ihre Jobs.

Die Mitarbeiter der Rheinischen Kliniken in Rheydt sorgen sich um ihre Jobs.

Die Mitarbeiter der Rheinischen Kliniken in Rheydt sorgen sich um ihre Jobs.

Mönchengladbach. Die Unruhe in der Belegschaft der Rheinischen Kliniken in Rheydt und Süchteln reißt nicht ab. Seit gestern ist klar: Die Politik will eine Zusammenlegung des Wirtschafts- und Verwaltungsbereich an den beiden Standorten. Der Träger der Kliniken, der Landschaftsverband Rheinland (LVR), hatte ein Konzept für eine Neuorganisation vorgelegt.
 
Dieses Konzept wurde gestern einstimmig in der gemeinsamen Sitzung von Gesundheits-, Krankenhaus- und Zukunftsausschuss der politische besetzten Landschaftsversammlung abgesegnet.
 
Vor den Augen von 30 aus Rheydt angereisten Mitarbeitern gab es allerdings eine Art Erweiterungs-Antrag der Fraktionen von SPD, Grünen und FDP, der ebenfalls einstimmig abgesegnet wurde. Die Verwaltung soll erst in Süchteln und dann nachfolgend im nächsten Schritt in Gladbach umstrukturieren.
 
In Süchteln war vor wenigen Jahren der gemeinsame Servicebetrieb Viersen für die dortigen Rheinischen Kliniken, Rheinische Klinik für Orthopädie und das damalige Rheinische Heilpädagogische Heim gegründet worden. Eine Untersuchung des LVR hatte nun gezeigt, dass das Konstrukt mit 300 Mitarbeitern nicht effizient ist.

Die Rheydter Mitarbeiter sorgen sich, dass mit ihren schwarzen Zahlen die roten Zahlen der Süchtelner ausgleichen werden sollen. Sollte dass für scheitern, befürchtet die Belegschaft einen Job-Abbau.

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