Nach dem Vorfall in Gladbach wurden ein Bordell und Wohnungen durchsucht.

Polizei
In Leverkusen durchsuchten die Beamten einen Nachtclub.

In Leverkusen durchsuchten die Beamten einen Nachtclub.

dpa

In Leverkusen durchsuchten die Beamten einen Nachtclub.

Mönchengladbach. Drei Wochen nach einer Massenschlägerei zwischen Mitgliedern der Rockerclubs „Hells Angels“ und „Bandidos“ in Mönchengladbach hat die Polizei in einer großangelegten Aktion drei Wohnungen in Leverkusen, Duisburg und Köln sowie ein Bordell in Leverkusen durchsucht.

Dabei sollen Beweise im Zusammenhang mit der Schlägerei vom 21. Januar gesichert worden sein. Damals waren zwei Männer lebensgefährlich verletzt worden. Videoauswertungen von Überwachungskameras hatten daraufhin den Verdacht gegen zwei Männer ergeben, die zum Kreis der Bandidos gerechnet werden.

Bei der Durchsuchung wurden mehrere Waffen sichergestellt

Der 37 Jahre alte Tunesier Brahim Z. ist Betreiber des Bordells in Leverkusen, der 23-jährige Deutsche Rahim Y. lebt in Leverkusen und Duisburg. Bei den Durchsuchungen sei es darum gegangen, Gegenstände sicherzustellen, die mit der Tat in Verbindung stehen, sagte Mönchengladbachs Polizeisprecher Jürgen Lützen. Tatsächlich wurden in dem Bordell etliche Hieb- und Stichwaffen sichergestellt.

Ob darüber hinaus etwas beschlagnahmt wurde, konnte Lützen nicht sagen. Die Auswertung werde sich noch mehrere Tage hinziehen. Mit Aussagen sei weder von Tatverdächtigen noch von Opfern zu rechnen. Allerdings stünden noch weitere strafrechtliche Verfolgungen an, denn beinahe jede der etwa 100 Personen, die an der Schlägerei beteiligt gewesen seien, habe eine Waffe wie etwa einen Schlagstock bei sich gehabt und eingesetzt.

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