Stadt übernimmt Bekämpfung der Nager nicht mehr.

Schädlinge
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Zoologische Staatssammlung

Mönchengladbach. Wenn im Keller oder im Garten die Ratten das Kommando übernehmen, ist das ab sofort nur noch das Problem des Eigentümers. Seit Anfang des Jahres greift die Stadt nur noch im Akutfall auf städtischen Grundstücken ein.

Rattenbekämpfung für Privathaushalte sowie für Unternehmen werden ab sofort nicht mehr über die Stadt Mönchengladbach durchgeführt und finanziert. Bei akuter Rattenplage muss daher der Eigentümer des Grundstückes oder des Gebäudes sich an eine Schädlingsbekämpfungsfirma wenden und für die Kosten der Rattenbekämpfung aufkommen.

Die Stadt greift höchstens noch auf städtischen Grundstücken sowie im Innen- und Außenbereich an städtischen Einrichtungen ein, wenn die Nagetiere Überhand nehmen.

Wer Rattenbefall in oder auf städtischem Eigentum beobachtet, kann dies, so die Verwaltung, beim Fachbereich Gesundheit unter der Rufnummer MG 25 66 33 melden.

Als Erklärung führt die Kommune an, dass die Rattenbekämpfung eine der Leistungen ist, die im Zuge der Sparmaßnahmen aus dem Haushaltssanierungsplan (HSP)wegfallen.

Bisher wurden die Rattenmeldungen an eine mit Vertrag beauftragte Schädlingsbekämpfungsfirma weitergegeben. Die Kosten für die Rattenbekämpfungsmaßnahmen wurden bislang von der Stadt getragen.

Durch die Übergabe der Verantwortung an die Eigentümer erhofft sich die Stadt Einsparungen in Höhe von etwa 42 500 Euro.

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