Im Januar gab es bereits einen Toten und vier Schwerverletzte.

Verkehr
Am 18. Januar kam ein Fußgänger auf der Zeppelinstraße ums Leben. Archiv

Am 18. Januar kam ein Fußgänger auf der Zeppelinstraße ums Leben. Archiv

Titz

Am 18. Januar kam ein Fußgänger auf der Zeppelinstraße ums Leben. Archiv

Auf der Viersener Straße ist gestern eine Fußgängerin schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, wollte eine 77-jährige Frau aus Windberg gegen 15.20 Uhr mit ihrem kleinen Hund die Straße Höhe Hausnummer 273 in Richtung Bunter Garten überqueren. Dabei übersah sie offensichtlich den Wagen einer 73-jährigen Mercedes-Fahrerin aus Lürrip, die in Richtung Viersen unterwegs war. Sie lief seitlich gegen den Außenspiegel des Fahrzeuges und stürzte zu Boden. Dabei zog sie sich schwere Verletzungen zu und wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Ihr Hund blieb unverletzt.

Die Vielzahl der Fälle bereitet der Polizei Sorgen

Allein im Januar verunglückten bereits 19 Fußgänger und Radfahrer. In den ersten 23 Tagen dieses Jahres wurden in Mönchengladbach bei Verkehrsunfällen ein Fußgänger getötet, vier Fußgänger und Radfahrer schwer verletzt und 14 Fußgänger und Radfahrer leicht verletzt. Unfallverursacher waren laut Polizei bis auf zwei Fälle immer die Autofahrer. Insbesondere beim Abbiegen wurden die schwächeren Verkehrsteilnehmer in der Dunkelheit übersehen. Dies sei gerade auch bei Regenwetter eine große Gefahr, die den Fahrern bewusst sein muss, so die Polizei. Sie will mit verstärkten Kontrollen reagieren. Die Polizei wird darüber hinaus in der dunklen Jahreszeit weiterhin die Beleuchtung von Radfahrern überprüfen.

Empfehlenswert wäre für Fußgänger und Radfahrer insbesondere auch reflektierende Kleidung, um in der Dunkelheit besser erkannt zu werden. Rückfragen zu diesem Thema beantworten die Verkehrssicherheitsberater der Direktion Verkehr unter Telefon 02161 290. Die Unfallermittler der Verkehrsinspektion suchen zu dem gestrigen Unfall auf der Viersener Straße noch Zeugen, die Angaben zum Hergang machen können. Hinweise an Telefon 02161 290.

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