Auf „Socialdeal“ können Kunden vom Hubschrauberflug bis zum Restaurantbesuch viel buchen.

Philipp Tobergte (27) leitet Socialdeal Deutschland.	Foto: Detlef Ilgner
Philipp Tobergte (27) leitet Socialdeal Deutschland. Foto: Detlef Ilgner

Philipp Tobergte (27) leitet Socialdeal Deutschland. Foto: Detlef Ilgner

Philipp Tobergte (27) leitet Socialdeal Deutschland. Foto: Detlef Ilgner

Mönchengladbach. Ein Hubschrauber-Rundflug für 49 Euro, ein Sechs-Gänge-Überraschungsmenü für 34 Euro oder eine Tageskarte für den Kölner Zoo für 8,75 Euro: Auf der Internetplattform Socialdeal gibt es diese und viele andere Angebote per Mausklick. Vor drei Jahren von einigen Studenten in den Niederlanden gegründet, gibt es auf der Internetplattform nun auch Angebote, die für Mönchengladbacher interessant sind.

„Unsere Idee ist es, dass die Menschen ihre eigene Stadt wie ein Tourist kennenlernen. Viele wissen manchmal gar nicht, was es hier alles gibt“, sagt Philipp Tobergte. Der 27-Jährige ist Chef der Socialdeal Deutschland GmbH.

Das Konzept ist denkbar einfach: Die Unternehmen, die sich bei Socialdeal anmelden, werden durch ein professionelles Firmenporträt präsentiert. Im Gegenzug bieten die Firmen oder Geschäfte für die Nutzer der Seite besondere Angebote an. „Sie müssen mindestens 50 Prozent des normalen Preises betragen“, sagt Tobergte.

„Die Menschen sollen rausgehen und die Stadt erleben.“
Phillip Tobergte, Chef von Socialdeal Deutschland

Nur eines ist tabu: das Anpreisen von Waren. „Die Menschen sollen sich nichts schicken lassen, sondern rausgehen und die Stadt erleben“, sagt Tobergte. Ob ein Essen im Restaurant, eine Veranstaltung oder ein Sportangebot, es kann alles beworben werden, was nicht in der eigenen Wohnung stattfindet. Für die Kunden sind die besonderen Rabatte, die es immer nur für wenige Tage gibt und täglich aktualisiert werden, Angebote, die es nirgendwo anders gibt.

Ihr Geld verdienen die Betreiber um Philip Tobergte damit, dass die Unternehmen pro verkauftem Gutschein eine Provision an sie zahlen. Alles andere ist für die Firmen kostenlos. Seit einem Monat arbeitet Socialdeal nun auch mit rund 120 Mönchengladbacher Unternehmen zusammen. Die Resonanz ist bereits groß. „Wir haben rund 18 000 Kunden aus Mönchengladbach und Umgebung. Bei Facebook haben sich schon rund 3500 Nutzer auf der Gladbacher Seite registriert“, erzählt Tobergte.

In den kommenden Wochen wollen die Betreiber besonders junge Menschen wie Studenten ansprechen. In den Niederlanden ist Socialdeal in 17 Städten und in Belgien in drei Kommunen vertreten. Attraktiv für Nutzer ist die Aktion „Sharing is Caring“. Dabei teilen Nutzer den Link für ein Angebot von Socialdeal mit Freunden bei Facebook oder Twitter. Wenn drei Freunde das Angebot gekauft haben, gibt es den Gutschein für den geteilten Link kostenlos.

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