Der Verein Bürger für Mönchengladbach möchte wegen neuem Versammlungsort Anzeige erstatten.

Mönchengladbach. Die Bürgerinitiative und der Verein Bürger für Mönchengladbach planen weitere Protest-Kundgebungen in Eicken – allerdings an neuer Stelle. Und zwar vor dem Haus Eickener Straße 166, in das sich seit einigen Tagen die Aktivitäten des salafistischen Vereins Einladung zum Paradies verlagert haben.

Versammlung der Salafisten sei in Privatwohnungen erlaubt

Für das Gebäude an der Eickener Straße 163, das nach den Wünschen des EZP umgebaut werden soll, liegt weiterhin keine Baugenehmigung vor.

Nach Behördenangaben sind Versammlungen wie im Haus Nummer 166 erlaubt, solange es sich um Privatwohnungen handelt. Die Bürgeriniative und der Verein haben trotzdem bereits angekündigt, „nötigenfalls Anzeige zu erstatten“ und Diensaufsichtsbeschwerden gegen Behördenvertreter einzureichen.

Wilfried Schultz, Sprecher der Eickener Initiative, hatte nach eigenen Angaben vor Weihnachten persönliche Briefe an den Gladbacher Oberbürgermeister Norbert Bude, NRW-Innenminister Ralf Jäger, NRW-Integrationsminister, Guntram Schneider und Bundesinnenminister Thomas de Maizière geschrieben und um Gespräche mit den Politikern beziehungsweise Fachbeamten gebeten. Bisher habe er keine Antworten erhalten.