Minister Pinkwart kam zur Gründung eines Arbeits-Netzwerkes in die Stadt.

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Minister Andreas Pinkwart (M.) unterzeichnete den Gründungsvertrag im Beisein von Schuldezernent Gert Fischer (l.) und WFMG-Chef Ulrich Schückhaus (r.).

Minister Andreas Pinkwart (M.) unterzeichnete den Gründungsvertrag im Beisein von Schuldezernent Gert Fischer (l.) und WFMG-Chef Ulrich Schückhaus (r.).

Horst Siemes

Minister Andreas Pinkwart (M.) unterzeichnete den Gründungsvertrag im Beisein von Schuldezernent Gert Fischer (l.) und WFMG-Chef Ulrich Schückhaus (r.).

Mönchengladbach. "Wir werden im Technikunterricht mehr und modernere Experimente machen können", fasst Silke Nehmzow, Lehrerin für Technik und Chemie an der Gesamtschule Neuwerk, ihre Erwartungen an "M-Interaktiv" zusammen.

Dahinter steckt die Mönchengladbacher Variante eines so genannten "Zukunft durch Innovation (Zdi)-Zentrums". Diese Zentren sollen möglichst viele Schüler für ein naturwissenschaftliches oder Ingenieur-Studium begeistern.

Die WFMG koordiniert das Projekt

Zur Gründung des Zdi-Zentrums in Mönchengladbach war Andreas Pinkwart, Minister für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie (FDP), in die Stadt gekommen. "Bildung ist die Umwandlung von Geld in Wissen. Innovation bedeutet die Rückverwandlung von Wissen in Geld", erklärt er.

Um diese Innovationen in NRW zu fördern, ruft das Ministerium die Zdi-Zentren ins Leben. Es sind Netzwerke, die eine engere Zusammenarbeit von Schulen, Hochschulen, Wirtschaft und Politik bewirken sollen.

"Die Schulen, die sich ,M-Interaktiv’ anschließen, tauschen beispielsweise die Ausstattung für Experimente aus", erklärt Ina Klein, Schulleiterin der Gesamtschule Neuwerk, die zu den Initiatoren des Projekts in Gladbach gehört. Auch Fachräume sollen schulübergreifend genutzt werden. Koordiniert wird das Projekt von der Wirtschaftsförderung Mönchengladbach (WFMG)

Der Name M-Interaktiv leitet sich übrigens von den sogenannten Mint-Fächern ab: Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik.

Die Unternehmen, die sich der Initiative angeschlossen haben, hoffen auf qualifizierten Nachwuchs und wollen sich selbst einbringen. "Wir werden in die Schulen gehen und dort Arbeitsgemeinschaften anbieten. Wir wollen zeigen, dass Technik nicht langweilig ist", sagt Torsten Heising, Geschäftsführer von SMS Meer, das Angebot seines Unternehmens.

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