Mit Horst Köppel haben Konfirmanden der Christuskirchen- Gemeinde für den Konfi-Cup trainiert.

Horst Köppel bringt die Konfirmanden im Haus Zoar in Top-Form für den Konfi-Cup.
Horst Köppel bringt die Konfirmanden im Haus Zoar in Top-Form für den Konfi-Cup.

Horst Köppel bringt die Konfirmanden im Haus Zoar in Top-Form für den Konfi-Cup.

Jörg Knappe

Horst Köppel bringt die Konfirmanden im Haus Zoar in Top-Form für den Konfi-Cup.

Mönchengladbach. Manchmal tut Fußball weh. Diese Erfahrung muss auch Monique machen. Die Stürmerin bekommt den Ball heftig auf die Nase, aber sie macht weiter und markiert kurze Zeit später das 5:2.

Tipps und Tricks vom Ex-Spieler der Borussia-Meistermannschaft

Unter Leitung von Horst Köppel, Spieler in der Meistermannschaft der Borussia, Bundesliga-Trainer und Co-Trainer der Nationalmannschaft unter Franz Beckenbauer, trainieren die Konfirmanden der evangelischen Christuskirchengemeinde im Haus Zoar. Sie wollen am Konfi-Cup des Kirchenkreises Gladbach-Neuss teilnehmen, der am 19. Februar in der Openair Soccerarena in Neuwerk ausgetragen wird. Nur fünf Teams sind gemeldet – die Chance weiterzukommen, ist groß.

Die Evangelische Kirche in Deutschland hat ihre Konfirmanden zum Wettbewerb aufgerufen: Erst wird auf Kirchenkreisebene ein Siegerteam ermittelt, dann geht es zum Turnier der Landeskirche und schließlich nach Berlin zur Endrunde im Juni.

Gemischte Teams sind im Jahr der Frauen-Fußball-WM gefragt. Unter den jeweils sechs Spielern pro Mannschaft müssen mindestens zwei Mädchen sein. Der Gruppe, die am Samstag unter Profi-Anleitung trainiert, fällt es nicht schwer, diese Quote zu erfüllen – unter den neun Spielern sind sieben Mädchen.

Mit Übung wird aus einzelnen Spielern ein starkes Team

Zu Beginn tun sich alle ein bisschen schwer – sie haben noch nie als Mannschaft zusammen gespielt. Also lässt Horst Köppel sie ein wenig passen, dribbeln und Kopfbälle üben. „Macht nicht immer die Augen zu, wenn der Ball kommt“, sagt der Profi und lacht, während die Jugendlichen versuchen, den Ball ins Tor zu köpfen. Doch die Übung machts: schon bald sieht alles viel flüssiger aus. Die Spieler sind mit Feuereifer bei der Sache, aber es wird nicht gefoult. „Der Fairplay-Gedanke ist uns sehr wichtig“, betont Pfarrer Werner Beuschel, der seine Konfirmanden zum Turnier angemeldet hat.

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