Gratulanten kamen von weit her.

Karneval
Hier befestigen Niersia Monika und Prinz Guido I. den Jubiläums-Wimpel an der Standarte der Prinzengarde.

Hier befestigen Niersia Monika und Prinz Guido I. den Jubiläums-Wimpel an der Standarte der Prinzengarde.

Jörg Knappe

Hier befestigen Niersia Monika und Prinz Guido I. den Jubiläums-Wimpel an der Standarte der Prinzengarde.

Mönchengladbach. Pünktlich um elf Uhr am Sonntag zog die Prinzengarde begleitet von den Klängen des Narrhallamarsches in das mit etwa 600 geladenen Gästen gefüllte Foyer der Hauptstelle der Stadtsparkasse am Bismarckplatz ein. Die Garde hatte zum Jubiläumsempfang eingeladen – und unter anderem zahlreiche Vertreter der Politik waren gekommen, um der Prinzengarde zu ihrem 77-jährigen Bestehen zu gratulieren.

Unter den Gästen waren Politiker und Karnevalisten

Unter den Gratulanten fanden sich dabei auch viele Mitglieder der anderen Gladbacher Karnevalsvereine, die das närrische Jubiläum mifeierten. „Die Prinzengarde ist und bleibt ein wichtiger Garant für den Karneval der Stadt“ sagte der Vorsitzende der Prinzengarde Horst Trumm. OB Norbert Bude freute sich dann, die Grüße des Rates und der Stadt zu überbringen. Er fühle sich hier wohl, denn Rot sei eben einfach seine Farbe, und ein wenig grau würde dem auch keinen Abbruch tun.

Mit Tanzeinlagen und Musik waren auch etliche Vereine aus dem Rheinischen Städtebund zum Gratulieren gekommen. Delegationen aus Aachen, Düsseldorf, Duisburg, Brühl, Bedburg und Bonn waren der der Einladung nach Mönchengladbach gefolgt.

Für den Oberbürgermeister gab es nur fünf Minuten Redezeit

Auf große Laudatien und Reden hatte der Vereinsvorstand bewusst verzichtet, daher konnte auch der OB seine angekündigte Grundsatzrede, mit einer Dauer von anderthalb Stunden nicht vortragen – er bekam stattdessen fünf Minuten. Die Frage ob „Kölsche“ Karnevalslieder in der Vitusstadt gespielt werden dürfen konnte Bude dann aber doch noch beantworten: „Im Karneval ist Köln die Hochburg, aber im Fußball sind das selbstverständlich wir, und dass werden wir in dieser Saison auch zeigen!“ ben

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