Ein Rheydter soll mehrfach Jugendliche beraubt haben.

Die Polizei glaubt, dass der 17-Jährige auch für Einbrüche und Autodiebstähle verantwortlich ist.
Die Polizei glaubt, dass der 17-Jährige auch für Einbrüche und Autodiebstähle verantwortlich ist.

Die Polizei glaubt, dass der 17-Jährige auch für Einbrüche und Autodiebstähle verantwortlich ist.

Die Polizei glaubt, dass der 17-Jährige auch für Einbrüche und Autodiebstähle verantwortlich ist.

Düsseldorf. Das lange Martyrium eines 13-Jährigen ist vorbei. Die Polizei hat einen 17-Jährigen festgenommen, der den Jüngeren über Wochen beraubt hat.

Auf dem Weg von und zur Schule oder zum Jugendheim in Rheydt wurde der 13-Jährige immer wieder "abgezogen", also zum Beispiel Geld geraubt. Doch das Opfer traute sich erst jetzt, gegen seinen Peiniger auszusagen.

Mehrfach soll der mutmaßliche Täter mit weiteren Jugendlichen auch andere Opfer an Römerbrunnen und Brückenstraße malträtiert, von ihnen Geld und Handys erpresst haben. Außerdem gehen laut Polizei Einbrüche und Autodiebstähle auf das Konto des Rheydters.

Am vergangenen Freitag war der 17-Jährige wegen Raubes angezeigt worden. Der Verdächtige wurde am Mittwoch vernommen und anschließend wieder entlassen. Schon am selben Abend wurde erneut Anzeige erstattet: Von dem 13-Jährigen, dem auf der Brückenstraße von einer Gang um den 17-Jährigen das Handy geraubt wurde.

Die Mittäter (14 bis 16) wurden nach den Vernehmungen ihren Eltern übergeben. Der 17-Jährige wurde gestern einem Richter vorgeführt, der U-Hhaft anordnete. Der Teenager gilt als jugendlicher Intensivtäter (Jit) und ist Teil des gleichnamigen Programms. Bei Jit arbeiten seit 2003 Polizei, Jugendamt und Staatsanwälte zusammen: u.a. mit regelmäßigen Kontrollen und schnellen Haft-Entscheidungen.

Der Hintergrund: Eine kleine Zahl von Wiederholungstätern war für eine große Zahl von Straftaten verantwortlich. Als Intensivtäter gilt, wer mehr als fünf Straftaten in einem Jahr begeht.

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