Die Altstadt-Initiative lehnt den Abriss von Haus Caspers ab. Löst eine Garage unter der Hauptschule die Parkplatzprobleme?

An der Waldhausener Straße gibt es zunehmend Leerstände, und die Bausubstanz verfällt.
An der Waldhausener Straße gibt es zunehmend Leerstände, und die Bausubstanz verfällt.

An der Waldhausener Straße gibt es zunehmend Leerstände, und die Bausubstanz verfällt.

Jörg Knappe

An der Waldhausener Straße gibt es zunehmend Leerstände, und die Bausubstanz verfällt.

Mönchengladbach. Die "ia", die vor zehn Jahren gegründete Initiative Altstadt mit Anwohnern, Vertretern der Stadtverwaltung und der Politik, hat sich mit weiteren Ratschlägen und Anregungen zu ihrem selbst verfassten "Leitbild" für die Party-Meile und insbesondere die Waldhausener Straße zu Wort gemeldet. Bilder wie das obige will man jetzt "in kleinen Schritten" verschwinden lassen.

Anlass der neuerlichen Aktivitäten, sagt ia-Sprecher Johannes Jansen, sind unter anderem die Modelle dreier Planungsbüros. Sie sehen eine Neunutzung im Bereich der Eckbebauung Haus Caspers sowie benachbarter Gebäude/Grundstücke an der Waldhausener und Aachener Straße vor. Da die meisten Objekte der Stadtentwicklungsgesellschaft EWMG gehören, hat die Stadtfirma die drei Architektenbüros aus Gladbach, Aachen und Düsseldorf beauftragt, bezahlbare Ideen zu entwickeln.

"Verträgliches Miteinander" von Gewerbe und Bewohnern erhofft

Grundsätzlich hält auch die "ia" an einem "verträglichen Miteinander" von Kneipen, Geschäften und Wohnen fest. Den favorisierten Abriss der Traditionskneipe Haus Caspers lehnt man aber ab. Sie sei ein Identitätsmerkmal der Altstadt und müsse in mögliche Neubauten integriert werden. Für die "ia" denkbar: das Haus als Hotel mit Tagesgastronomie für die nahe Santander-Bank.

Mit einer "Altstadt-Garage" unter der Hauptschule Aachener Straße könnten die Parkprobleme für Bewohner/Besucher dauerhaft gelöst werden, meint die "ia". Der Plan der Stadtraum-Architekten aus Düsseldorf sieht eine solche Tiefgarage vor.

Als attraktive Außengastronomie-Fläche soll der Platz am Dicken Turm genutzt werden. Mehrere Kneipiers hätten "großes Interesse", sagt Jansen. Und: "Das Herrichten kostet nicht viel Geld."

Mit Paten, die ein Vermüllen verhindern sollen, und einem Frühjahrsputz soll die Altstadt ein wenig aufpoliert werden. Dabei sollen auch obsolete Leuchtreklamen abmontiert werden.

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