Die Stadt hat als Heimaufsicht im Caritaszentrum Giesenkirchen angeordnet, dass sie noch häufiger informiert wird.

Mönchengladbach. Die Stadt hat als Heimaufsicht für Mönchengladbach am Donnerstag per Anordnung das Caritaszentrum Giesenkirchen unter noch strengere Kontrolle gestellt. Vertreter der Stadt waren bei der Polizei-Durchsuchung der Einrichtung an der Konstantinstraße am Dienstag dabei gewesen.

Pflege muss "engmaschiger" überwacht werden

Nach dem Termin hat die Heimaufsicht die jeweils verantwortliche Pflegefachkraft dieses Caritaszentrums nun zu einem täglichen schriftlichen Bericht verpflichtet. Darin sei festzuhalten, so die Stadt, dass und wie die Pflege und Versorgung der Bewohner in schlechtem gesundheitlichen Zustand "intensiver und engmaschiger" überwacht wird.

Die Polizei geht davon aus, dass die weiteren Ermittlungen u.a. zum Tod eines 85-Jährigen, der vorübergehend im Caritas-Heim Hehnerholt gepflegt worden war, "längere Zeit in Anspruch nehmen werden". So müssten die behandelnden Ärzte von ihrer Schweigepflicht befreit werden. Die meisten Bewohner seien dement und könnten nicht befragt werden.

Die Polizei sucht weiter Zeugen, wie etwa ehemalige Mitarbeiter. Auch die Einrichtung Hehnerholt war durchsucht worden.

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