Die Aktion ist Teil eines künstlerischen Projekts.

Die Aktion ist Teil eines künstlerischen Projekts.
Das Stiftische Humanistische Gymnasium öffnete seine Pforten für einen Pflanzworkshop.

Das Stiftische Humanistische Gymnasium öffnete seine Pforten für einen Pflanzworkshop.

Raupold

Das Stiftische Humanistische Gymnasium öffnete seine Pforten für einen Pflanzworkshop.

Die von Antje Majewski und Pawel Freisler initiierte Ausstellung „Der Apfel“ ist ein gleichermaßen künstlerisches wie auch wissenschaftlich-kulturhistorisches Projekt, das sich mit einer Pflanzaktion unter Beteiligung vieler städtischer Gruppen in den Stadtraum hinein erweitert. Erstmalig wird eine Ausstellung zu einem künstlerisch-ökologischen Projekt für die Stadt – als Teil des Außenprojekts „Ein ahnungsloser Traum vom Park“.

Es wurden regionale Apfelbaumsorten ausgewählt

Das Museum Abteiberg hat in Kooperation mit dem Grünflächenamt Baumpatenschaften organisiert. Bei den Apfelbäumen wurden regionale und alte Sorten ausgesucht. Sie kommen von der Baumschule Morjan in Erkelenz und von der polnischen Permakultur-Gruppe Fundacja Transformacja. Diese Gruppe, die sich für den nachhaltigen Anbau von Obst und Gemüse einsetzt, begleitete am Samstag den Pflanzworkshop unter der Leitung von Jimmie Durham und Piotr Zycieñski, bevor die ersten von 100 Baumpaten selbst ans Werk gingen.

Das Stiftische Humanistische Gymnasium wirkte ebenso als Nachbar des Museums mit und öffnete seine Pforten für den Pflanzworkshop. „Ich habe durch Handzettel von dem Projekt erfahren. Ich bin stark dafür, dass mehr Obstbäume in Vorgärten oder öffentlichen Plätzen stehen, wie in den 70er-Jahren. Ich bin fasziniert davon, wie bunt die Vorgärten damals waren. Mein Vorgarten ist wie in den 70ern“, sagt der Baumpate Peter Weffers.

Die Paten kümmern sich zwei bis drei Jahre um die Bäume

Das Grünflächenamt hat verschiedene Flächen im öffentlichen Raum für Baumpflanzungen freigegeben. „Mein Nachbar Peter und ich pflanzen gleich unsere Apfelbäume an der Gingter Straße an. Die Materialien wie Kordel und Pfeil haben wir vom Museum Abteiberg erhalten“, sagt Thomas Diehl. Die Baumpaten werden für die nächsten zwei bis drei Jahre die Bäume pflegen und bewässern, damit die Bäume der Allgemeinheit dienen. magö

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