Grußwort: Zum Jahreswechsel gibt’s von Norbert Bude einen Blick zurück und voraus.

Norbert Bude zollt den Bürger von Mönchengladbach jede Menge Lob.
Norbert Bude zollt den Bürger von Mönchengladbach jede Menge Lob.

Norbert Bude zollt den Bürger von Mönchengladbach jede Menge Lob.

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Norbert Bude zollt den Bürger von Mönchengladbach jede Menge Lob.

Mönchengladbach. Der Jahreswechsel ist für den Mönchengladbacher Oberbürgermeister Norbert Bude, die Gelegenheit, „innezuhalten, an sich und andere zu denken, zurückzuschauen und nach vorne zu blicken“. In seinem Grußwort an die Bürger macht der 52-Jährige das mit einem Blick auf die Menschen und die Wirtschaft in Mönchengladbach.

Für die Bürger der Stadt ist er voll des Lobes. „Ohne die zahlreichen ehrenamtlichen Helfer, die oftmals im Hintergrund agieren, wäre unsere Stadt ärmer. Viele Freiwillige, bei denen ich mich für die aufopfernde und selbstlose Hilfe von ganzem Herzen bedanken darf, engagieren sich und gestalten das Stadtleben aktiv mit“, so der SPD-Mann.

„Die Mönchengladbacher Bürger bringen sich verstärkt ein“

Er sieht dabei auch einen wachsenden Willen der Menschen, „aktiv an der Gestaltung unserer Stadt mitzuwirken“. Es gebe „immer mehr integrative Handlungskonzepte für einzelne Stadtbereiche“, die zeigten, dass sich die Bürger „verstärkt im positiven Sinne einbringen“. Als Beispiele nennt er Altstadtlabor, Dialog Giesenkirchen, Projekt Campuspark, Initiative Schillerplatz und das städtebauliche Masterplan-Projekt des Vereins MG 3.0.

Sie seien nur einige Beispiele für eine „neu entstehende Dialogkultur“, die von Ideen und Anregungen der Bürger lebt. „Auf diese neue Form des Miteinanders bin ich stolz, zeigt sie doch, wie sehr sich die Mönchengladbacher mit ihrer Stadt identifizieren und erkannt haben, dass sie etwas bewirken können.“ Was man in der Stadt keineswegs brauche, seien „Wutbürger, die keine konstruktiven Ansätze zur Lösung der Probleme erkennen lassen“. Vielmehr brauche man „Mutbürger“, die als Vorbild vorangingen und sich einbrächten.

Für Bude zeigt sich schon eine „Sogwirkung“ der Arcaden

Ein Zeichen dafür, dass sich etwas verändert, sieht der OB darin, dass Baustellen 2011 das Stadtbild prägten. Die an der Hindenburgstraße geplanten Arcaden hätten durch den Fassadenwettbewerb ein „überaus ansprechendes Gesicht“ und eine „Sogwirkung“ bekommen, die sich schon jetzt durch Bauarbeiten und Pläne im Umfeld zeigten.

Auch in die Rheydter City käme durch das Innenstadtkonzept Rheydt und das Projekt „Soziale Stadt“ komme Bewegung, so Bude. Die Umgestaltung des Rheydter Marktplatzes als ein zentraler Punkt des Innenstadtkonzepts gehe Mitte 2012 auf die Baustelle. Ebenso startet die Neugestaltung des Hugo-Junkers-Parks, und das Pahlkebad werde Anfang 2012 eröffnet. Positive Impulse für Rheydt gingen auch vom wiedereröffneten Schauspielhaus aus.

In wirtschaftlicher Hinsicht betont der erste Bürger der Stadt vor allem Ansiedlungserfolge in den Gewerbegebieten Güdderath und Regiopark. Abgesehen von Esprit und DHL sieht Bude auch einen Erfolg in der Erweiterung des Business-Parks im Nordpark. Der Standort nehme durch neue Firmen, die neue Arbeitsplätze schaffen „zunehmend an Fahrt auf“. Als „Zukunftsaufgabe gewaltigen Ausmaßes“ bezeichnet Bude die Nachnutzung des Joint Headquarters (JHQ), die Gladbach aus eigener Kraft nicht leisten könne. Fest stehe, dass es dabei „nicht die eine Lösung, sondern einen Mix verschiedener Möglichkeiten geben muss“.

Eine Herausforderung bleibe auch, die „dramatische Haushaltssituation“ der Stadt. Bude sieht dabei „allmählich einen Silberstreif am Horizont, it dem Beitritt in den „Stärkungspakt Stadtfinanzen“.

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