Die Straße zwischen Beckrath und Wickrathberg soll sicherer werden.

Mönchengladbach. "Wir geben nicht auf und bleiben optimistisch", sagt Regina Boehnert zur WZ nach der Entscheidung der Politiker, ihren mit Nachbarin Margot Maul eingereichten Antrag erst einmal in der Bezirksvertretung Wickrath diskutierten zu lassen.

Knapp 200 Unterschriften haben die beiden gesammelt. Ihre Forderung: Tempo 30 und ein Fußgängerüberweg (Zebrastreifen) im Bereich der Bushaltestellen auf der Niersstraße in Wickrathberg. "Nur so schützen wir unsere Kinder vor Unfällen", sagt Boehnert.

Das Unterschriftenpaket samt Begleitschreiben schickten sie an OB Norbert Bude (SPD), verbunden mit der Bitte, das für die Wickrathberger wichtige Anliegen im Stadtratsgremium für Anregungen und Beschwerden beschließen zu lassen. Diesen Ausschuss kann jeder Gladbacher anrufen, gleich, wo ihm der Schuh drückt.

Polizei und Ordnungsamt meinen, es müsse nichts gemacht werden

Doch die Mehrheit der Politiker erklärte, die Wickrather Bezirksvertretung solle sich mit dem Bürgerwunsch beschäftigen. Vertreter des Stadt-Ordnungsamtes sowie der Polizei meinen, dass auf der Niersstraße nicht viel passieren muss.

Das Verkehrsaufkommen zwischen Beckrath und Wickrathberg sei vergleichsweise gering. Dazu legen sie Ergebnisse von Kfz-Zählungen vor. Die Niersstraße sei außerdem Bestandteil des Hauptverkehrsnetzes. Da seien maximal 30 Stundenkilometer nicht erlaubt.

Boehnert, Maul und Co. geht es um einen sicheren Schulweg für ihre Kinder. Nicht selten würden Autofahrer den in vielen Bereichen viel zu engen Gehweg befahren, um wegen der versetzten Parkbuchten schneller voran zu kommen. "Mit der Maut ist die Anzahl der Lkw, die über die Niersstraße donnern, merklich angestiegen", beklagt Boehnert.

Große Hoffnung setzen die Wickrathberger nun in "ihre" Bezirksvorsteherin Marianne Beckers (CDU). "Die hat schon gesagt, dass sie helfen will", sagt Boehnert. Vielleicht schon im März.

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