Unternehmen investiert 5,5 Millionen Euro in Fahrzeuge.

ÖPNV
Nur für den Fototermin stehen die Busse noch aufgereiht auf dem Betriebshof.

Nur für den Fototermin stehen die Busse noch aufgereiht auf dem Betriebshof.

Jörg Knappe

Nur für den Fototermin stehen die Busse noch aufgereiht auf dem Betriebshof.

Mönchengladbach. In Mönchengladbach sind 20 neue Busse unterwegs. Insgesamt hat die NEW 5,5 Millionen Euro für 22 Mercedes-Fahrzeuge ausgegeben – zwölf Gelenk- und zehn Solobusse im gleichen beerenfarbenen Design, von denen zwei in Viersen fahren: „Mit der Anschaffung investieren wir in eine umweltfreundliche Beförderung“, sagte Dieter Harre, Geschäftsführer bei der NEW mobil und aktiv Mönchengladbach.

Alle neuen Fahrzeuge haben die grüne Plakette und sind mit der aktuellen Technik zur Abgasreduzierung ausgestattet: „Sie erfüllen bereits jetzt die erst 2014 geltende EU-Norm, wonach alle neu zugelassenen Fahrzeuge in Europa die Abgasrichtlinie Euro 6 erfüllen müssen“, so Harre. Die Neuen seien auch dadurch umweltfreundlicher, „weil sie mit einer innovativen Technik zur Rückgewinnung und Speicherung von Energien fahren“, erklärt Leo Hönig, Prokurist des Unternehmens. Das funktioniert durch ein sogenanntes Rekuperationsmodul. Es speichert den Strom, der bei der Fahrt erzeugt wird und liefert dadurch Energie für die elektronische Ausstattung der Fahrzeuge.

Ausgemusterte Busse sind bis zu 800 000 Kilometer gefahren

Die alten Gelenkbusse verbrauchen 50 bis 60 Liter auf 100 Kilometern. Jetzt sind es etwa 46 Liter. Die ausgemusterten Busse aus der 230 Fahrzeuge starken NEW-Flotte haben alle zwischen 600 000 bis 800 000 Kilometer hinter sich gebracht und sind seit mindestens elf Jahren im öffentlichen Nahverkehr im Einsatz. Die letzten Busse, die noch mit der roten Plakette fahren, sollen im kommenden Jahr ausgemustert werden. Nach und nach soll auch die gelbe Plakette verschwinden.

Auch im Inneren der Busse hat sich einiges verändert. So ist der Arbeitsplatz des Busfahrers höher geworden, damit er auf gleicher Höhe mit den Fahrgästen sitzt. Außerdem öffnet sich die Tür an der Fahrerkabine jetzt nach hinten, so dass der Fahrer den Weg zum Gang hin versperren kann. Beide Maßnahmen sollen für mehr Sicherheit sorgen.

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