Der Bezirksvorsteher für Ost lud in die Gesamtschule Volksgarten. Und der SPD-Mann hat viele Ideen.

Die Politiker Dieter Breymann (CDU), Krichel-Mäurer (SPD), Hajo Siemes (Bündnis-Grüne) und das Kinderprinzenpaar von Halt uut Pesch.
Die Politiker Dieter Breymann (CDU), Krichel-Mäurer (SPD), Hajo Siemes (Bündnis-Grüne) und das Kinderprinzenpaar von Halt uut Pesch.

Die Politiker Dieter Breymann (CDU), Krichel-Mäurer (SPD), Hajo Siemes (Bündnis-Grüne) und das Kinderprinzenpaar von Halt uut Pesch.

Die Politiker Dieter Breymann (CDU), Krichel-Mäurer (SPD), Hajo Siemes (Bündnis-Grüne) und das Kinderprinzenpaar von Halt uut Pesch.

Mönchengladbach. Schon bei der ersten politischen Veranstaltung gab es Wahlmöglichkeiten. Unter zehn Vorschlägen konnten die Gäste des Neujahrsempfanges der Bezirksvertretung Ost aussuchen, mit welchem Logo der Vorsteher Hermann-Josef Krichel-Mäurer (SPD) seinen Schriftverkehr ausstatten sollte.

Entworfen wurden sie von angehenden gestaltungstechnischen Assistenten, die im Berufskolleg für Technik und Medien am Platz der Republik ausgebildet werden. "Und die können Sie in den nächsten drei Wochen auch in den Rathäusern Giesenkirchen und Neuwerk sowie im DRK-Haus am Volksgarten besichtigen", sagte Krichel-Mäurer den Zuhörern in der Aula der Gesamtschule Volksgarten. "Wir wollen mit unseren Veranstaltungen durch die Bezirke touren", stellte er in Aussicht.

Auch die Vertreter-Versammlungen sollen an unterschiedlichen Orten in Volksgarten, Neuwerk und Giesenkirchen stattfinden. Trotz der Vereinigung dieser Bezirke würde man den Menschen keinen Gefallen tun, "wenn wir jetzt alle von der Donk bis nach Schelsen über einen Kamm scheren."

Als Schwerpunkte für die Arbeit der nächsten Monate benannte er die Stärkung der Kinder- und Jugendbetreuung. Besonders in den sozial schwachen Gebieten erteilte er Bemühungen der Vergangenheit die Note "nicht ausreichend". Der zweite Schwerpunkt bilde die Verkehrsplanung. Es müsse zu Entlastungen kommen, um Wohn- und Erholungsqualität zu verbessern.

"Dabei denke ich auch an Tempo-30-Zonen, wo sie bislang nicht vorgesehen sind, etwa an Volksbadstraße und Schürenweg", konkretisierte er auf Nachfrage. Auch die Schulpolitik müsse einen Schwerpunkt bilden. Die Schüler hätten Anspruch auf eine qualitativ hohe Förderung, die in einzügigen Schulen mit ihrem eingeschränkten Wahlmöglichkeiten nicht gewährleistet seien.

Fortgesetzt werden müsse die Arbeit an "alten Themen", die Entwicklung des Ortskerns in Hardterbroich und der City-Ost, ein Konzept für das ehemalige Freibadareal in Giesenkirchen, ein Sportkonzept, das besonders Vereinen mit Jugendarbeit Trainings- und Wettkampfmöglichkeiten bietet und "die Begleitung der Entwicklung des Flughafens".

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