Die Gladbacher Agentur „Terz machen“ will bei dem Event Genuss und Kultur verbinden.

Die Gladbacher Agentur „Terz machen“ will bei dem Event Genuss und Kultur verbinden.
Im Mittelpunkt steht außergewöhnliches Essen. Archiv

Im Mittelpunkt steht außergewöhnliches Essen. Archiv

Reichwein

Im Mittelpunkt steht außergewöhnliches Essen. Archiv

Mönchengladbach bekommt ein neues Streetfood-Festival, das an einem historischen Industriestandort stattfindet: auf dem Gelände der ehemaligen Maschinenfabrik A. Monforts an der Schwalmstraße. Dort, wo in den 1960er-Jahren Werkzeugmaschinen hergestellt wurden und sich heute Gründerfirmen und Unternehmen der Kreativindustrie angesiedelt haben, soll es am Samstag und Sonntag, 7. und 8. April, ein kulinarisches Erlebnis geben. Es geht dabei zwar schlichtweg um Essen – allerdings der ausgefallenen Art.

Die Besucher sollen entspannen, toben und kreativ werden können

„Food Spin“ nennt sich die Veranstaltung, die Kultur und Genuss miteinander verbinden will. Der Veranstalter, die Gladbacher Eventagentur „Terz machen“, verspricht, den Charakter des Monforts-Quartiers einzubeziehen, wenn Streetfood-Trucks Station machen und für zwei Tage Straßenküchen eröffnen.

Wer die Geschichte der noch jungen Agentur verfolgt, stößt unweigerlich auf das Horst-Festival, das zwischen 2009 und 2014 bei Musikfans in der Stadt einen hohen Stellenwert hatte und vom Leitgedanken „Umsonst & Draußen“ getragen war. Als der Horst-Verein die Segel streichen musste, entstand eine Lücke in der Festivallandschaft der Region.

Ein Teil der damaligen Horst-Macher ist heute bei der Agentur „Terz machen“ aktiv und schlägt eine Brücke zu den Leitgedanken, die für das Musikfestival prägend waren. Für „Food Spin“ gibt es deshalb auch ein Mitmach-Konzept. „Wir binden neben einem großen Essensangebot auch die lokalen Unternehmen des Quartiers und Non-Profit-Organisationen in unser Konzept mit ein“, sagt Silke Müller.

Das Konzept sieht verschiedene Inseln vor, an denen es Angebote für jedes Alter geben soll – die Besucher sollen das Festival mitgestalten, sie sollen spielen, toben, entspannen und sich kreativ betätigen können. Eine überdachte Fläche ist auf dem alten Sportplatz des Monforts-Quartiers geplant: Mehrere tausend Menschen sollen dort Platz finden, wenn es zum Beispiel regnet.

www.foodspin.de

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer